Land Berlin plant verschärften Schutz von Bäumen

05.05.2026

Berlin will die Berliner Baumschutzverordnung (BaumSchVO) ändern, um die Stadt an die neuen Klimabedingungen anzupassen. Die Änderungen beinhalten verschärfte Schutzvorgaben für den Erhalt und Neupflanzungen von Bäumen. Das Land reagiert damit auf den starken Nutzungsdruck und den Verlust von Stadtbäumen.

Wichtige Änderungen und Kernpunkte:

  • Herabsetzung der Schutzgrenze: Der Schutzstatus wurde ausgeweitet. Geschützt sind nun bereits einstämmige Bäume mit einem Stammumfang ab 70 cm (vorher 80 cm). Bei mehrstämmigen Bäumen gilt ein Mindestumfang von 50 cm (jeweils gemessen in 1,30 m Höhe).
  • Klimaanpassungsgesetz: Die Novellierung setzt die Vorgaben des Berliner Klimaanpassungsgesetzes (KAnGBln) um, um den Baumbestand hitzesicher zu machen und den Erhalt der vorhandenen Grünstruktur zu priorisieren.
  • Schutzumfang: Unverändert unter Schutz stehen grundsätzlich sämtliche Laubbäume, die Waldkiefer sowie Walnuss und der Türkische Baumhasel, sofern sie die entsprechenden Stammumfänge aufweisen.
  • Fällgenehmigungen & Ersatzpflanzungen: Fällungen von geschützten Bäumen sind weiterhin genehmigungspflichtig. Die Hürden für Ausnahmegenehmigungen wurden erhöht und die Vorgaben für erforderliche Ersatzpflanzungen wurden strenger gefasst, um den Verlust von Baumkronenvolumen auszugleichen.

Sie können die Unterlagen außerdem auf dieser Seite einsehen und sich dort online äußern. Während der Auslegung können Sie Bedenken und Anregungen schriftlich, online oder zur Niederschrift vorbringen.

Mehr Informationen unter

https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/naturschutz/schutzgebiete/aktuelle-verfahren/baumschutzverordnung-1656912.php

Die von Ihnen fristgemäß vorgebrachten Bedenken und Anregungen werden im weiteren Verfahren geprüft und in die Abwägung einbezogen. Das Ergebnis der Abwägung wird den Betroffenen mitgeteilt.

Formular zur Online-Beteiligung

Der Verordnungsentwurf:

Begründung zur Änderung der Baumschutzverordnung:

Synopse zur Baumschutzverordnung:

Das klimafeste Haus: Welche Maßnahmen schützen vor Energieverlusten?

15.05.2026

Armin Richter, Energieberater beim Verband Deutscher Grundstücksnutzer, beantwortet am 19. Mai Ihre Fragen bei der Augsburger Allgemeinen.

Welche baulichen Maßnahmen schützen vor Unwetterfolgen und Energieverlusten? Was kostet eine Dachsanierung? Diese und andere Fragen zum klimafesten Haus und energetischen Sanierung beantwortet Ihnen am Dienstag, 19. Mai, von 16 bis 18 Uhr, der Energieberater Armin Richter am kostenfreien Lesertelefon des Augsburger Allgemeinen.

Energieberater Armin Richter

Sie erreichen Armin Richter unter der 0800/0000-988-2. Ebenso ist Tobias Krämer, Finanzierungsexperte vom Verband der Privaten Bausparkassen, beim Lesertelefon unter der Nummer 0800/0000-988-1 mit dabei.

Stellungnahme zum Nationalen Gebäuderenovierungsplan

06.05.2026

Ziel ist es den Gebäudesektor bis 2045 klimaneutral zu gestalten. Der Plan setzt dabei formale EU-Vorgaben für Deutschland um und definiert den aktuellen Stand des Gebäudebestands, konkrete Ziele und Fahrpläne der Jahre 2030, 2040, 2045 und erläutert Maßnahmen und Strategien zur Sanierung des Gebäudebestands.

Der VDGN hat dazu eine Stellungnahme abgegeben:

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz bringt Gutes mit sich, aber auch Unwägbarkeiten

13.05.2026

VDGN-Präsident Jochen Brückmann erklärt zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz:

„Der heutige Beschluss des Bundeskabinetts bringt Gutes mit sich, aber auch weiterhin Unwägbarkeiten. Zum einen können Hauseigentümer nun technologieoffen über die eigene Heizung entscheiden und je nach Situation des eigenen Gebäudes handeln. Und das ist gut so.

Andererseits muss gerade für selbstgenutztes Eigentum endlich eine verlässliche Förderpolitik gewährleistet und bei der sogenannten Bio-Treppe sichergestellt werden, dass die Versorger die Quoten bei den biogenen Brennstoffen zu einem angemessenen Preis anbieten.“

Ein echter Hingucker und klares Statement: Das VDGN-Mitgliederschild

04.05.2026

Als Mitglied im VDGN sind Sie Teil einer starken Solidargemeinschaft.

Ob am Gartentor, direkt neben der Haustür oder an der Hauswand – dieses edle Schild ist ein echter Hingucker und setzt ein klares Statement: „Hier wohnt ein stolzes Mitglied einer starken Gemeinschaft.“

Warum Sie zugreifen sollten:

• Hochwertige Qualität: Robustes Blech mit edler Prägung, wetterfest und langlebig.
• Zeitloses Design: Die klassische Form und die frischen VDGN-Farben passen zu jedem Baustil.
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Sie können das exklusive Mitgliederschild telefonisch über 030 – 514 888 – 174, per E-Mail an shop@vdgn.de oder über folgenden Link im VDGN-Shop bestellen:


Größte Sozialreform? Im Gegenteil: Sparpaket statt echter GKV-Reform

29.04.2026
Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay

VDGN Präsident Jochen Brückmann: „Das ist keine Reform: Parallelstrukturen und Verwaltungskosten bleiben unangetastet. Bürgergeldempfänger werden weiter auf Kosten der Versicherten sachfremd mitfinanziert. Stattdessen werden Versicherte mit Zuzahlungen und Einschränkungen belastet – besonders die Einschränkung der Mitversicherung ist inakzeptabel! Wir fordern unverzüglich den Abbau aller ineffizienten Strukturen im Gesundheitssystem – statt kurzfristiger Versprechen brauchen wir echte Veränderungen.“

Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Vorgesehen sind Maßnahmen in Höhe von rund 16,3 Milliarden Euro für 2027, um eine Finanzierungslücke von 15,3 Milliarden Euro zu schließen und steigende Zusatzbeiträge zu verhindern.

Stattdessen bleibt alles beim Alten: Es handelt sich um eine reine Sparpolitik, die Parallelstrukturen und explodierende Verwaltungskosten vollständig ignoriert. Versicherte werden massiv belastet: höhere Zuzahlungen bei Medikamenten auf mindestens 7,50 Euro (bisher 5 Euro) bis maximal 15 Euro (bisher 10 Euro), kürzere Zuschüsse für Zahnersatz sowie drastische Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung für Ehe- und Lebenspartner. Kinder bleiben zwar ausgenommen, doch Familien sind hart getroffen.

Ein Tag im Zeichen der Gesundheit

23.04.2026

Aktionstag auf dem Campus des Unfallkrankenhauses Berlin – der VDGN ist dabei!

Am Samstag, dem 9. Mai, wird der Gesundheitscampus am ukb Berlin in der Warener Straße 7, 12683 Berlin, zum Treffpunkt für die ganze Region: Von 10 bis 15 Uhr findet dort der erste große Gesundheitstag für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf unter dem Motto „Unser Gesundheitstag – Vorsorge, Versorgung, Pflege und Karriere an einem Ort“ statt.

Zahlreiche Akteure aus der Branche zeigen, wie vielfältig Gesundheit heute gedacht werden kann – praktisch, nahbar und mitten im Alltag. Über 60 In- und Outdoor-Programmpunkte sind geplant. Der Gesundheitstag verbindet Tag der offenen Tür, Mitmachaktionen, Beratung und Information. Familien, Seniorinnen und Senioren, Jugendliche und Berufstätige können Gesundheitsangebote kennenlernen, Fachleute treffen und vieles direkt ausprobieren. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Vorsorge, Prävention, Pflege, mentale Gesundheit und medizinische Versorgung.

Auch der VDGN ist mit einem eigenen Stand vertreten. Besucher können hier mit unseren Experten ins Gespräch kommen und ihre Fragen rund um Pflege, Vorsorge und selbstbestimmtes Wohnen im Alter stellen. Darüber hinaus präsentieren zahlreiche weitere Anbieter Angebote zu Themen, die unsere Mitglieder im Alltag besonders bewegen: von Vorsorge über Pflege und Unterstützung im Alter bis hin zu Sicherheit und Wohnen. So gibt es kostenfreie Gesundheitschecks mit Blutdruck-, Puls- und Sauerstoffmessung, Informationen zu Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen sowie Tipps zu Ernährung, Bewegung und mentaler Gesundheit.

© Gesundheitscampus ukb

Auch das Thema Pflege spielt eine zentrale Rolle. Mehrere Stände zeigen, wie Unterstützung im Alltag aussehen kann und wie Selbstständigkeit möglichst lange erhalten bleibt – von Beratung zu Pflegeleistungen und Hausnotrufsystemen bis hin zu praktischen Einblicken in Versorgungsangebote. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Führungen durch die Musterwohnung im Smart Living & Health Center zeigen, wie Assistenzsysteme, smarte Technik und Pflegehilfsmittel den Alltag erleichtern können.

Daneben setzt der Gesundheitstag auf viele praktische Impulse: Besucher können Wiederbelebung üben, etwas über Sturzprävention erfahren oder bei kurzen Achtsamkeitsangeboten neue Energie tanken. Familien erwartet ein buntes Programm mit Kinderaktionen, Ernährung, Bewegung und spielerischer Gesundheitsbildung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.gesundheitstag.net

Expertenrat: Rund um den Kleingarten

15.04.2026

Zum Nachhören: Als Studiogast beim MDR-Sachsenradio: Dr. Harald Melchior von der VDGN-Beratungsstelle Dresden

Wer einen Kleingarten hat, kennt sie: Die Drei-Drittel-Regel. Bedeutet: Ein Drittel-Mix aus Obst/Gemüse, Ziergarten und Erholung – also Rasen und Laube. Wie streng wird diese Regel heute noch gelebt? Wer kontrolliert das? Und: Wer ist eigentlich Eigentümer eines Kleingartens – der Pächter, der Verein oder die Gemeinde? Darf ein Hund mit den Kleingarten? Um diese und viele weitere Fragen ging es am 14. April 2026 beim Sachsenradio-Expertenrat. Wer die Sendung nicht verfolgt hat, kann sie hier nachhören (bitte anklicken).

Berliner Senat muss Finanzierungskonzept für den Bau der TVO vorlegen

10.04.2026
Stau auf der Köpenicker Straße in Berlin-Biesdorf

Nach Angaben der Senatsverwaltung für Wirtschaft sollen über die Planung hinaus keine Gelder für den Bau der Tangentialen Verbindung Ost zur Verfügung stehen. Dazu erklärt VDGN-Präsident Jochen Brückmann: „Wir gehen davon aus, dass das Planfeststellungsverfahren für die TVO in diesem Halbjahr erfolgreich abgeschlossen werden kann. Daher ist es dringend an der Zeit, dass der Berliner Senat ein Finanzierungskonzept für den Bau der TVO vorlegt, damit mit dem seit Jahrzehnten überfälligen Bau ohne Verzögerung begonnen werden kann. Bei der Finanzierung auf Sicht zu fahren, ist keine Option. Bekenntnisse auf Wahlplakaten reichen nicht aus.“

Die TVO bündelt den Verkehr in den Siedlungsgebieten im Berliner Südosten, die schon seit Jahren täglich unter massiven Staus mit Abgasen und Lärm leiden. Für die zehntausenden Anwohner und auch den Wirtschaftsverkehr ist dies eine unzumutbare Situation und belastet die Umwelt. Die TVO ist aus Sicht des VDGN das wichtigste und sinnvollste Straßenprojekt in Berlin.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter  0152 – 33 65 30 23 gern zur Verfügung.