Willen der Bevölkerung achten: Neue Regierungskoalition darf bei Tangentialer Verbindung Ost nicht hinter erreichten Stand zurückfallen
Das Straßenprojekt Tangentiale Verbindung Ost (TVO) soll laut einem Pressebericht über die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und Linken in Berlin „nicht neu bewertet“ werden. Dazu erklärt der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Peter Ohm:
"Wir erwarten von der neuen Regierungskaolition in Berlin, daß sie in Sachen TVO nicht hinter den bereits erreichten Stand des für 2018 vorgesehenen Baubeginns zurückfällt. Die Siedlungsgebiete in Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Karlshorst haben eine Entlastung vom unerträglichen Durchgangsverkehr zum Südosten der Stadt und zum Umland bitter nötig. Und die kann nur die Vollendung der TVO um das bisher fehlende Teilstück zwischen Märkischer Allee und der Straße An der Wuhlheide schaffen.
Die Planungen für den Trassenverlauf hin zu einer vernünftigen Lösung unter Einbeziehung der Bürger sind auf einem guten Weg. Jeder Versuch, hier die Uhr zurückzudrehen, würde massive und fast flächendeckende Proteste in Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Karlshorst nach sich ziehen. Denn die Vollendung der TVO, die SPD und LINKE vor der Wahl versprochen haben, ist aus der Bevölkerung angeregt und immer wieder dringend gefordert worden.
Und man sollte nicht vergessen: In ein paar Jahren wird sogar der Flughafen BER fertiggestellt sein. Dann wird ohne die TVO im Südosten Berlins gar nichts mehr gehen."