Podiumsdiskussion zur Nutzung von Power to Heat
im Eigenheimbereich am 27. April 2016 in Berlin
Wie können Eigenheimbesitzer mit Hilfe der Power-to-Heat-Technologie finanziell von der Energie- und Wärmewende profitieren und zugleich das Stromnetz stabilisieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der der VDGN und der Verein zur Förderung und Pflege der städtischen und kommunalen Umwelt (VfU) einladen.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, dem 27. April 2016, um 18.30 Uhr im Berliner Tierparkhotel ABACUS, Franz-Mett-Straße 3 bis 9.
Als Referenten werden begrüßt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer, der Leiter des Ingenieurteams am Institut für Wärme und Oel, Simon Jastrzab, und der Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpen (BWP), Karl-Heinz Stawiarski.
Vorgestellt wird unter anderem ein Pilotprojekt in einem Berliner Einfamilienhaus. Diskutiert wird zudem darüber, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um Power to Heat auch für Eigenheimbesitzer tatsächlich attraktiv zu machen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen unter info@vdgn sind möglich.
Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn U 5 (Tierpark) oder Tram M17, M27, M37 (Criegernweg) oder Bus 296/396 (Tierpark)
Hintergrund: Mit Strom zu heizen, galt lange als Umweltsünde. Doch die Zeiten haben sich geändert. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien wird es je nach Wetterlage immer häufiger und stärker zu Schwankungen bei der Stromerzeugung kommen. Überschüsse können zur Überlastung der Stromnetze führen. Deshalb wird bisher bei einem Überschuss abgeregelt. Windräder stehen still, obwohl eine frische Brise weht, und Ökostrom geht verloren.
Dort setzen nun neue Power-to-Heat-Anlagen an, die überflüssigen Strom in Wärme umwandeln. Ihre Betreiber bieten an, den kurzfristig anfallenden überflüssigen Strom zu übernehmen. Handelt es sich dabei um Regelenergie, wird die Stromabnahme sogar finanziell vergütet. Ein Lösungsansatz, der nicht nur für große Versorgungsunternehmen, sondern auch für Eigenheimbesitzer und Wohnungseigentümer interessant wird. Erste Modellanlagen laufen bereits erfolgreich und zeigen, dass mit der Nutzung von überschüssigem Strom Geld gespart und die Wärmewende vorangebracht werden kann.