Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Wenn das Wasser in den Keller läuft

Aufsteigendes Grundwasser oder eindringendes Schichtenwasser sind für viele Hausbesitzer zu Problemen geworden, die sie früher in dieser Heftigkeit nicht kannten. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. In Berlin zum Beispiel sank der Wasserverbrauch aufgrund der Deindustrialisierung der Stadt seit 1990 und der erhöhten Wasserpreise nach der Teilprivatisierung der Wasserbetriebe. Das führte zu höheren Grundwasserständen. In anderen Teiel der Stadt wurde das Schcihtenwasser zum Problem, vor allem weil nach 1990 früher betreibene Drainagen einfach beseitigt worden sind. In anderen regionen wiederum drückt das Wasser von unten in die Keller, weil Entwässerungsgräben und andere wasserwirtschaftliche Anlagen dem Verfall preisgegeben worden sind.

So sind heute viele Menschen von diesen Problemen betroffen, deren Häuser zum Zeitpunkt ihrere Eriichtung keiner besonderen Vorkehrungen gegen eindringendes Wasser bedurften. Der VDGN nimmt sich den Nöten der Betroffenen an. Er tritt dafür sein, daß siedlungsverträgliche Grundwasserstände als Aufgabe staatlich zu organisierender Daseinsvorsorge begriffen werden. Bund, Länder und Kommunen dürfen sich nicht aus der Verantwortung ziehen und das Problem als "Privatsache" den Grundstückseigentümern zuschieben.

Ansprechpartnerin beim VDGN für das Thema ist Monika Rassek, Telefon 030/514 888 124.

Weitere Artikel zum Thema

Grundwasser in Berlin: Gefahr größer als bisher bekannt

» Jetzt lesen

Berlin - ein Renaturierungsgebiet?

» Jetzt lesen

VDGN-Forderungen für siedlungsverträgliche Grundwasserstände in Berlin

» Jetzt lesen