Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Gegen Pseudo-Erschließung

Berlin: VSSD wählte Vorstand und faßte Beschluß zur Erweiterung seiner Aufgaben

Baustelle in einer Straße
Foto: Rainer Große

Zu einer Delegiertenversammlung kamen am 5. Juli Mitglieder des Vereins „Stop von Straßenausbaubeiträgen in Deutschland e.V.“ (VSSD) in Berlin zusammen. Der bisherige Vorstand wurde entlastet. Die stimmberechtigten Mitglieder folgten dem Beschlußentwurf, die Arbeit des Vereins neben der Abwendung von Straßenausbaubeiträgen zukünftig verstärkt auf die unzulässige Erhebung von Beiträgen für Scheinerschließungen auszurichten.

In dem VSSD-Beschluß heißt es dazu: „Der VSSD setzt sich neben der Abschaffung der Beitragspflicht für den Straßenausbau in allen Bundesländern gegen die Erhebung von Beiträgen für Straßen ein, die zumindest seit 15 Jahren ihre Erschließungsfunktion erfüllen. Der VSSD wird seinen Einfluß geltend machen, um Pseudo-Erschließungsbeiträge bundesweit zu verhindern.“

Der neue Vorstand fungiert wie bisher unter Führung von Lothar Blaschke (Vorsitzender) und Peter Ohm (1. Stellvertreter).

Die Finanzrevisionskommission leitet Claudia Grasmè. Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden einstimmig in den neuen Vorstand und die Finanzrevisionskommission gewählt (weitere Informationen auf www.vssd.eu).

Foto: Rainer Große

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