Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Förderung auch für Garagennutzer

VDGN hat nachgehakt: 900 Euro Zuschuß für private E-Ladestation

Auch Eigentümer einer Garage auf fremdem Grund und Boden sowie Mieter von Garagen können jetzt 900 Euro sparen, wenn sie eine eigene Ladestation für Elektroautos installieren.

Wie das Bundesverkehrsministerium dem VDGN auf mehrfache Nachfrage mitgeteilt hat, können auch sie dafür das KfW-Förderprogramm mit dem Titel „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ nutzen. Das heißt, den Zuschuß gibt es nun auch, wenn sich die Garage nicht direkt am Wohngebäude, sondern beispielsweise auf einem Garagenhof befindet.

Wichtig sei nur, daß die Garage privat und nicht zu gewerblichen Zwecken genutzt wird, heißt es. Mieter einer Garage benötigen für die Installation einer Ladestation die Zustimmung des Vermieters. Eigentümer von Garagen auf Pachtland sollten dies zuvor dem Grundstückseigentümer anzeigen, rät der VDGN.

Wie berichtet, darf nur Strom aus erneuerbaren Energien zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder vom jeweiligen Energieversorger genutzt werden.

Der Antrag muß vor dem Bestellen und der Installation der Ladestation gestellt werden. Alle Informationen dazu sind direkt im KfW-Zuschußportal auf www.kfw.de zu finden.

Da jedoch bei einer Vielzahl der Garagen die technischen Voraussetzungen für eine separate Wallbox nicht gegeben sind, wird sich der VDGN auch weiter für die Förderung zentraler Lösungen auf Garagenhöfen einsetzen.

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