Verband Deutscher Grundstücksnutzer

VDGN hakt bei Senatorin nach

Vorschlag für Verkehrsentlastung im Berliner Südosten

Unter dem Namen „Schöne Grüße aus der Blechlawine“ hat der VDGN im April eine Postkartenaktion gegen das Verkehrschaos auf der Köpenicker Straße im Berliner Südosten gestartet. Das Journal berichtete bereits darüber in der vergangenen Ausgabe 4/5. Zahlreiche Leser des Journals haben sich daraufhin an der Aktion beteiligt. Alle Betroffenen konnten ebenso eine E-Mail mit der heruntergeladenen Postkarte an die Senatsverkehrsverwaltung schicken, um sich zusammen mit dem VDGN für eine Entlastung des Verkehrs einzusetzen. Vor allem die schnelle Planreife und der Bau der Tangentialen Verbindung Ost (TVO) sind längst überfällig und ein zentrales Anliegen des VDGN. Sollte der Flugverkehr wieder zunehmen und der Flughafen BER öffnen, stehen die Siedlungsgebiete vor einer neuen Dimension der Blechlawine in Biesdorf.

Um der Aktion Nachdruck zu verleihen, hat sich das VDGN-Präsidium, namentlich Jochen Brückmann und Peter Ohm, in einem Brief an Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther gewandt mit der Bitte, die andauernden Verkehrsprobleme pragmatisch zu lösen. Dazu zählen eine zweite Abbiegespur von der Rudolf-Rühl-Allee auf die Straße An der Wuhlheide sowie der Ausbau der Takt-Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel, gerade der Busse als Umsteigeverbindung zu den S- und U-Bahnhöfen. Die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist ein wesentlicher Anreiz für viele Anwohner, auf das Auto zu verzichten und eine Win-Win-Situation für Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Umwelt gleichermaßen, so der VDGN.

Jochen Brückmann und Peter Ohm haben dazu Verkehrssenatorin Günther ein persönliches Gespräch angeboten sowie konstruktive Veranstaltungsformate zusammen mit den Anwohnern. Der VDGN wird weiter dranbleiben und berichten, ob der Berliner Senat auf das Gesprächsangebot des VDGN eingeht.

Frank Hufnagel

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