Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Die Pflegeexperten

Seit 2016 beraten und helfen sie Mitgliedern im Alltag sowie beim Durchsetzen von Rechten

Die Pflegefachgruppe beim VDGN hat ihre Arbeit 2016 aufgenommen. Seitdem sind wir eine sehr gefragte Beratereinheit innerhalb des Verbandes.

Unsere Unterstützung hat an Themenvielfalt (siehe Abb. 1, S. 27) seitdem stark zugenommen. Inzwischen können wir auf über 5.000 Beratungen zurückblicken. Im Jahr 2017 konnten wir bereits ein zusätzliches Serviceangebot für Pflegebedürftige, die Betreuungs- und Entlastungsleistungen, einführen. So stehen heute im Land Brandenburg und Berlin 38 ehrenamtliche Alltagshelfer bereit, die bisher über 11.000 Einsatzstunden in den Haushalten von Menschen mit starken gesundheitlichen Einschränkungen geleistet haben.

Viele von Ihnen werden sich noch an Entscheidungen und Beschlüsse des VDGN erinnern, die die Etablierung einer Pflegefachgruppe, verbunden mit der neuen Beratungssäule Pflege, nach sich zogen. Mitte 2016 nahm der neue Service des Verbandes rund um das Leben, Wohnen und die Pflege im Alter dann Fahrt auf.

Wir begannen zunächst einmal sehr schmalspurig mit der Beratung zu Anträgen auf Pflege(stufen) und Schwerbehindertenausweise.

Auch wenn die Beratungsleistung noch sehr eingeschränkt war, wurden wir schon zu dieser Zeit von der Anzahl der Hilfesuchenden überrascht, nein, eigentlich überrollt! So mußte bereits Mitte 2017 mit der Aufstockung dieses Beratungsbereiches begonnen werden.

Inzwischen sind wir eine der stärksten Beratersäulen des Verbandes, mit Ute Brach an der Spitze.

Angebot ständig erweitert
Allerdings beraten wir inzwischen nicht nur „einfache“ Dinge rund um Pflege und Schwerbehinderung. So wurde das Konzept für das neue VDGN-Beratungszentrum Grund- stück und Pflege in der Berlin-Biesdorfer Irmastraße 22 entwickelt und umgesetzt. Auch zu baulichen Systemen, smarter Technik und weiteren Hilfsmitteln werden Führungen, Beratungen und Trainings angeboten. Zur Zeit können wir, wie Sie wissen, diese Schiene aufgrund der Kontakteinschränkungen infolge der Corona-Krise nicht bedienen.

Eine Beratung per Telefon (030/5 14 888 113) und Mail (ute.brach@vdgn.de), per Skype oder Facetime ist aber weiterhin möglich. Der neue Beratungsbereich hatte noch vor der Ausnahmesituation eine der steilsten Entwicklungen in der VDGN-Geschichte genommen.

Das Repertoire hat sich inzwischen um ein Vielfaches erweitert.

Viele dieser Leistungen und Hilfestellungen sind eng miteinander verknüpft. Häufig greifen in den Beratungen mehrere Module wie Zahnräder ineinander. So erhält das ratsuchende Mitglied umfassend die Unterstützung, die innerhalb des staatlichen Systems möglich ist. In der Mehrheit der Fälle bedingt dies eine strategische Herangehensweise und ist mit einer Ein-Stunden-Beratung nicht getan. Natürlich entscheidet das Mitglied selber, welchen Umfang an Beratungsleistungen es in Anspruch nehmen möchte. Die Pflegeexperten sind hier nach ihrem Leitbild vollständig wertungsfrei.

Insgesamt können wir auf über 5.000 bundesweit erbrachte Beratungsleistungen, davon etwas über 1.700 allein 2019, egal ob am Telefon, per Post, Skype oder Facetime, persönlich im Beratungszentrum oder in ganz schweren Fällen auch in der Häuslichkeit unseres Mitgliedes zurückblicken.

Dank der Struktur des Verbandes können wir auch auf andere Beratungsfelder und Kollegen zurückgreifen. So erhält dieser Fachbereich eine juristische und unternehmenspoolrelevante Abrundung, über die wir sehr dankbar sind.

Gleichzeitig haben wir ein großes Netzwerk aufgebaut, um auch zu Themen, bei denen wir nicht die Spezialisten sind, eine helfende Quelle aufzeigen zu können oder uns dort Rat einzufordern.

Neben individuellen Beratungen steht Mitgliedern auch das monatliche Telefonforum zu medizinisch- oder pflegerelevanten Fragen zur Verfügung, dessen Themen jeweils auf der vorletzten Seite dieses Heftes angekündigt werden. Informationsveranstaltungen runden das Angebot ab, sind aber zur Zeit aufgrund der Corona-Kontaktverbote nicht erlaubt.

Beratungsmodule für Mitglieder
Was steckt nun hinter den einzelnen Beratungsmodulen? Dieses Thema wird hier wenigstens einmal „angerissen“.

Beratung und Hilfe innerhalb der Pflegeversicherungsregelungen

Dieser Bereich ist sehr umfassend. Hier geben wir Hilfe bei der Antragsstellung und im Widerspruchsverfahren, Schwerpunkte sind:

- Pflegegrad,

- Verhinderungs-/Kurzzeitpflege,

- umfeldverbessernde Maßnahmen,

- Hilfsmittel,

- Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Weitere Beratungsfelder liegen in dem Aufzeigen von staatlichen Leistungen innerhalb der Pflegeversicherung – kurz: alles rund um den Pflegegrad –, in der strategischen Beratung zur Milderung der Pflegefinanzlücke, der Pflegeheim-Suche, der Kurzzeit- und Verhinderungspflege und den Möglichkeiten zur Leistungserbringung besonders innerhalb der § 40 und § 45 des Sozialgesetzbuches XI (SGB XI). Da diese beiden Paragraphen so häufig gefragt sind, hier kurz vertiefende Ausführungen:

Geld für Umbau und Hilfsmittel

§ 40: In dieser gesetzlichen Regelung sind zwei Schwerpunkte verankert. Einerseits geht es um den Zuschuß zu baulichen Veränderungen und andererseits um Unterstützung für die monatlich benötigten Verbrauchshilfsmittel.

Die baulichen Anpassungen dienen dazu, das Umfeld an die Einschränkung des Pflegebedürftigen so anzupassen, daß er in seiner Häuslichkeit so lange wie möglich weiterleben kann. Dazu zahlt die Pflegekasse bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme dazu; dies muß aber vorher beantragt werden.

Weitere finanzielle Unterstützung gibt es für Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen bei den Verbrauchshilfsmitteln. Auch hier zeigen wir den Weg auf, an das den Pflegebedürftigen zustehende Geld zu kommen, immerhin monatlich 40 Euro.

VDGN-Alltagshelfer unterstützen

§ 45: Hierunter sind die Betreuungs- und Entlastungsleistungen verankert, die für viele Betroffene ein „Rettungsanker“ im Haushalt sind. Hier liegt einer unserer Schwerpunkte in der Arbeit. Für Berlin und Brandenburg haben wir die Zulassung, Menschen in ihren Häuslichkeiten zu unterstützen. Unter dem Motto: „Mitglieder helfen Mitgliedern“ unterstützen uns hierbei inzwischen 38 ehrenamtliche Alltagshelfer in Berlin und Brandenburg. Inzwischen wurden durch sie mehr als 11.000 Hilfestunden bei pflegebedürftigen Menschen im Haushalt geleistet. Zu dem angebotenen Hilfsspektrum gehören u.a:

- Einkaufen und Botengänge (z. B. Rezepteinlösung),

- Pflanzenpflege,

- Staubwischen / Staubsaugen,

- Wäscheaufbereitung,

- Fenster putzen (in Maßen!),

- Küche- / Badreinigung,

- soziale Bindungsunterstützung.

Alltagshilfe in Corona-Zeiten
Corona? Ja, ganz besonders in diesem Bereich beschäftigt uns dieses Thema. Viele Fragen standen im Raum, so z. B., was können wir den Alltagshelfern zumuten und wie können wir sie schützen? Und wie können wir gleichzeitig die Pflegebedürftigen beim Kontakt mit unseren, ja direkt vor Ort aktiven Alltagshelfern schützen?

Hier unterstützten und halfen uns besonders die Behörden, die uns auf der einen Seite dringend baten, den Kontakt zu den Betroffenen nicht abbrechen zu lassen, um der Vereinsamung entgegenzuwirken. Auf der anderen Seite mahnten sie zur Vorsicht und zum Schutz der Alltagsengel. Was nun? Wir entschieden, daß zu Zeiten dieser Pandemie unsere Leistungen durch die Helfer eingeschränkt werden auf Botengänge, Pflege der sozialen Kontakte und das Einkaufen. Natürlich sind unsere Unterstützer besonders geschult worden zur Übertragungseindämmung von Keimen und in Hygieneregeln. Es erfolgte eine umfassende Bereitstellung von Schutzmitteln. Wir glauben, daß wir damit ALLE gesund durch die kritischen Zeiten kommen werden.

Technische Unterstützungssysteme

2018 konnte nach nur zehnmonatiger Bauphase das neue Beratungszentrum Grundstück und Pflege in Berlin-Biesdorf (Tel. 030 514 888 113) eröffnet werden. In diesem ca. 350 Quadratmeter großen Gebäude, das von außen wie ein sehr geräumiges „Einfamilienhaus“ anmutet, verstecken sich eine Vielzahl technischer Unterstützungssysteme zur Aufrechterhaltung des selbstbestimmten Lebens in den eigenen vier Wänden. Hier kann sich jeder dazu beraten lassen, kann die einzelnen Techniken ausprobieren. Sowohl der Unternehmenspool des VDGN wie auch die Pflegeexperten zeigen Möglichkeiten und Grenzen der Systeme; welche Fördermittel eingesetzt werden können, um sich die eine oder andere (manchmal kostenintensive) Maßnahme doch leisten zu können. Ganz wichtig dabei ist, daß man weiß, es werden zwei Hilfsan-sätze dabei unterschieden. Immer dann, wenn ein barriereabbauendes System mit einem Baukörper verbunden wird, dann sprechen wir von einem barriereabbauenden bzw. umfeldverbessernden Ansatz. Benötigt das System keine bauliche Verankerung, dann sprechen wir von einem Hilfsmittel. Danach richtet sich dann die weitere Beratung aus.

Innerhalb dieser technischen Beratungs- und Hilfesäule darf nicht die große Unterstützung unserer Firmen aus dem Förderverein sowie der vielen Hersteller (die vieles für die Ausstattung des Beratungszentrums Grundstück und Pflege gespendet haben, damit hier alles lebensnah erklärt werden kann) unerwähnt bleiben. Häufig stehen wir innerhalb einer Maßnahme für einen Interessierten im engen Kontakt und teilen uns die Aufgaben zur reibungslosen Erfüllung des Mitgliederwunsches innerhalb des Maßnahmepaketes auf. So klären wir mit den Herstellern das optimale Produkt ab, die Baufirma aus dem Förderverein macht das Angebot mit den integrierten Produktwünschen, und der Pflegeberater setzt die medizinisch-/pflegerelevante Begründung auf, um die Fördermittel optimal zu beantragen.

Damit wir immer auch am Puls der Zeit bleiben, stehen wir zusätzlich im engen Wissensaustausch mit Fachexperten und Wissenschaftlern. So arbeiten wir z. B. mit dem Zentralverband Sanitär, Heizung und Klima zusammen, um auch für das „Bad 2030“ gerüstet zu sein. Handwerksfirmen aus dem Förderverein werden hierbei stets mitgenommen.

Schwerbehinderung
In dieser Themensäule liegen die Schwerpunkte in der Antragsstellung, in den Gesprächen zur Definierung des Teilhabeverlustes, um den Antrag zu qualifizieren, sowie in der Widerspruchslage. Leider finden manche Mitglieder erst zu uns, wenn sie mit einem behördlichen Bescheid nicht einverstanden sind und einen Widerspruch formulieren wollen. Das setzt uns leider des öfteren „schachmatt“, da bereits im Antrag ein ungünstiger Begründungsweg eingeschlagen wurde.

Darüber hinaus geht es darum, beispielsweise einen orangefarbenen Parkschein für den Betroffenen durchzusetzen oder eine sogenannte Gleichstellung zu beantragen, die darauf zielt, bestimmte Vorteile für schwerbehinderte Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu ermöglichen, wie zum Beispiel einen speziellen Stuhl. Auch die Beratungen zum Umfang der Leistungen innerhalb eines Schwerbehindertengrades sind überdurchschnittlich gefragt.

Vorsorgeregelung
Die Fürsorge für sich selbst und die Lieben ist ebenfalls ein Baustein unserer Angebotsleistungen. In diesem Feld werden die Patientenverfügung, Betreuungsvollmachten und deren Bedeutung, Unterschriftsverfügungen sowie die Themen Sterbehilfe und Organ-spende näher beleuchtet. Wie Dokumente wie die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung ins Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer aufgenommen werden können, welchen Sinn das hat, darüber beraten wir auch.

Erwerbsminderungsrente
Beratungsgespräche innerhalb dieses Themengebietes haben es häufig stark in sich. Denn die Betroffenen, darunter viele jüngere Menschen, haben oft schon einen monatelangen Leidensweg hinter sich. Darum ist eine besonders sensible psychologische Gesprächsführung wichtig und vor allem eine ungestörte Beratungsatmosphäre. Es handelt sich hierbei um Betroffene, deren Lebensalter völlig konträr zur nun aufgetretenen schweren Erkrankung ist, die sie zum vollständigen Umdenken für ihren weiteren Lebensweg zwingt. In der Regel überfällt sie als erste niederschmetternde Erfahrung die Aufforderung zur Antragsstellung auf EM-Rente (Erwerbsminderungsrente) durch ihre Krankenkasse. Damit beginnt bereits die Überforderung, da man so emotional „getroffen“ wurde, daß das Gehirn eine rationale Abarbeitung verweigert.

Folge ist, daß eine klare Formulierung der gewünschten Hilfeleistung, die von uns erwartet wird, gar nicht gegeben werden kann. Hier leiten wir Schritt für Schritt durch die gesetzlichen Maßnahmenpakete, angefangen von der Aufklärung über die Verpflichtung des Rententrägers, weiter zur Entwicklung des strategischen Ablaufes und der Einforderung von Unterlagen von den Ärzten, der Hilfestellung beim Ausfüllen des dicken Antragspaketes, – wenn nötig – bis hin zu der Einleitung eines gezielten Widerspruchsverfahrens. Im Durchschnitt nimmt diese Prozedur mehrere Monate in Anspruch.

Wiedereingliederung
Wer über sechs Wochen krank ist, dem steht (fast immer) eine sogenannte Wiedereingliederungsmöglichkeit zu. Das kann das Hamburger Modell (eine Form der beruflichen Wiedereingliederung) oder auch das BEM (betriebliches Eingliederungsmanagement) sein. Welches Modell in Frage kommt und was dabei zu beachten ist, wie man sich mit seinem Arbeitgeber dazu kurzschließt, wie und wo man es beantragt, sind Schwerpunkte innerhalb des Beratungsfeldes.

Reduzierung des Teilhabeverlustes
Nur sehr selten wird dieser Bereich einzeln beraten, da er eingreift in die Beratungsfelder Schwerbehinderung, Erwerbsminderungsrente, Wiedereingliederung, innerbetrieblicher Arbeitsschutz, barrieremindernder Umbau und Hilfsmittelberatung. Aber natürlich können wir darüber hinaus Hilfestellung bei der Beratung/Beantragung von Umbaumaßnahmen in Autos zur Minderung des Teilhabeverlustes geben.

Unterstützt werden wir bei der Umsetzung von einigen Autohäusern, die Mitglied im Förderverein sind. Die Koordination zwischen den einzelnen Fachgebieten übernimmt der Unternehmenspool des VDGN.

Trainings- und Transferunterweisung
Egal welcher Beratungsschwerpunkt von unseren Mitgliedern gewünscht wird: Die Berater der Pflegefachgruppe weisen immer auf häufig vorkommende Schwierigkeiten im alltäglichen Umgang mit einer Behinderung hin und erklären, wie körperliche Defizite oder Barrieren im Umfeld mit helfenden Handgriffen und/oder technischen Hilfsmitteln überwunden werden können. Jedes Mitglied soll mit der Unterstützung aus der Beratung gehen, die es in diesem Moment benötigt und die ihm eine Erleichterung seines Alltags verschafft.

Leistungsanspruch aus der gesetzlichen Krankenversicherung
Das ist bei uns ein sehr breitgefächertes Beratungsfeld, einfach dem geschuldet, daß es so vielschichtige Themen beherbergt. Das beginnt mit rein medizinischen Fragestellungen, reicht über Schwierigkeiten bei Krankenhausaufenthalten, das Entlassungsmanagement, Anschlußheilbehandlungen, Reha-Maßnahmen bis hin zur Unterstützung bei der Anforderung von Heil- und Hilfsmitteln oder auch einer Haushaltshilfe / medizinischen Krankenpflege. Die Erstellung von Widersprüchen ist uns natürlich auch in diesem Beratungsfeld nicht fremd.

Pilotphase für „Pflegepilot“
Das sogenannte „Case“– (engl.: Fall-)Management steht zur Zeit nur bedingt zur Verfügung. Schon der Begriff ist kaum bekannt und akzeptiert, wird von vielen Menschen nicht verstanden. Deshalb will man jetzt dafür das deutsche Wort „Pflegepilot“ einführen. Was macht ein Pflegepilot? – Er oder sie kümmert sich umfassend darum, für den Betroffenen alle ihm zustehenden Rechte durchzusetzen; erledigt also für ihn alle notwendigen Beantragungen, die im Zusammenhang mit seiner gesundheitlichen Einschränkung stehen, Botengänge und per Vollmacht auch Gespräche mit Ärzten, Ämtern und Krankenkasse.

Die dafür notwendige, staatlich anerkannte Qualifikation als „Case-Manager“ hat die Autorin dieses Beitrages erworben und kümmert sich in der beschriebenen Weise zur Zeit um vier Familien in Berlin und Brandenburg.

Dieser umfangreiche Einsatz kostet viel Kraft, Zeit und Geld. Es ist eine Art Pilotphase der VDGN-Pflegeexperten für den „Pflegepilot“. Nach Abschluß wird entschieden, ob wir dieses Rundum-Sorglos-Paket in unser Angebot mit aufnehmen.

Ute Brach

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