Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Kleingartengesetz entrümpeln!

VDGN wandte sich an Bundestagskandidaten in Düsseldorf

Mit Fragen und Forderungen zum Kleingartenwesen wandte sich der VDGN im Vorfeld der Wahlen zum Bundestag an ausgewählte Kandidaten in Düsseldorf. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist mit dem Stadtverband der Kleingärtner einer der größten Mitgliedsvereine des VDGN zu Hause.

Zwar liegt die Sicherung oder Schaffung von Kleingartenanlagen in der Hand der Länder und Kommunen, die Rahmenvorgaben können und müssen jedoch auf Bundesebene gegeben werden. Grund genug für den VDGN, die Bundestagskandidaten zu ihrer Haltung zum Kleingartenwesen zu befragen und gleichzeitig seine nicht neuen Forderungen nach einer grundlegenden Modernisierung des Kleingartenwesens zu bekräftigen.

Dazu zählt die längst überfällige Änderung des Bundeskleingartengesetzes. Seit Inkrafttreten des Gesetzes 1983 haben sich die Bedingungen für das Kleingartenwesen dramatisch verändert. Angesichts der Wohnungsknappheit in Großstädten sehen sich Kleingärtner häufig kommunalen Begehrlichkeiten ausgesetzt. Dem ist endlich durch Regelungen im Bundeskleingartengesetz Einhalt zu gebieten. Kleingartenorganisationen müssen zudem stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Dringend angepaßt werden sollen nach Auffassung des VDGN auch die Regeln zur Bebauung des Kleingartens, wie Laubengröße und Versorgungsleitungen. Der stiefmütterlich behandelten Erholungsfunktion des Kleingartens sollte auch im Gesetz endlich die in der Realität längst erreichte Bedeutung gegeben werden.

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