Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Hilfe, ich brauche Unterstützung!

Wie der neue Service des VDGN funktioniert: Leistungen, Kosten, Vertrag

Mann, der Hund ausführt
Foto: AOK-Mediendienst

Im Pflegestärkungsgesetz II, das Anfang des Jahres in Kraft trat, ist geregelt, daß pflegebedürftige Menschen bei sogenannten „haushaltsnahen Aktivitäten“ unterstützt werden können: so zum Beispiel beim Einkaufen, Wäschewaschen und bügeln oder beim Fensterputzen. Auch Vorlesen, Spazierengehen, Hund ausführen und viele weitere Aktivitäten sind denkbar.

Wer in Berlin lebt, einen Pflegegrad besitzt und im Alltag Hilfe braucht, kann diese ab sofort beim VDGN anfordern!

Wichtig: Die Kosten für solche Serviceleistungen – aktuell sind es bis zu 125 Euro im Monat – übernimmt die Pflegekasse, wenn die Betroffenen bereits einen Pflegegrad (ehemals Pflegestufe) zugesprochen bekamen und Pflegegeld bzw. Pflegesachleistungen erhalten.

Das Geld wird nicht direkt an den Pflegebedürftigen ausgezahlt. Er bzw. seine Angehörigen müssen vielmehr solch eine Dienstleistung anfordern – bei einer Institution, die vom Senat dafür zugelassen wurde. Dazu gehört der VDGN! Ein Anruf unter Tel. 514 888 130 oder eine Mail an ute.brach@vdgn.de genügt, um beim VDGN den Bedarf anzumelden.

Drei Dinge sind dann noch zu klären, bevor die Hilfe starten kann:

• 1. Ein Mitarbeiter der Pflegefachgruppe des VDGN bespricht mit Ihnen bzw. Ihrem Bevollmächtigten, welche Hilfe Sie benötigen.

• 2. Der Pflegebedürftige bzw. seine Bevollmächtigten unterschreiben eine Abtritts-erklärung über die o. g. 125 Euro pro Monat. – Das Formular liegt beim VDGN vor.

• 3. Nun wird noch festgehalten, wann, wo und wie oft im Monat oder in der Woche die Dienstleistung erbracht wird.

Bitte beachten Sie: Bei diesem Service werden nur Dienstleistungen rund um den Haushalt angeboten. Pflegeleistungen gehören ausdrücklich nicht dazu!

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Sie haben Bedarf – oder noch Fragen? Dann zögern Sie nicht und melden sich bitte unter:

Tel. 030/514 888 130 oder

per Mail an: ute.brach@vdgn.de

Bildtext:

Täglich mit Hund Gassi gehen: Wem das zunehmend schwerfällt, der kann Hilfe anfordern

Foto: AOK-Mediendienst

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