Verband Deutscher Grundstücksnutzer

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Windkraft-Volksbegehren in Brandenburg: Bis 6. Juli 80.000 Unterschriften nötig

Windräder sollen in Brandenburg künftig nicht mehr in unmittelbarer Nähe von Wohnsiedlungen stehen. Nichts zu suchen haben Windräder nach dem Willen der Volksinitiative „Rettet Brandenburg“ auch in brandenburgischen Wäldern.

Mit diesen Zielen startete Anfang Januar ein Volksbegehren. 80.000 Unterschriften von Brandenburger Bürgern müssen bis zum 6. Juli 2016 zusammenkommen. Dann muß sich der Landtag in Potsdam erneut mit den Forderungen von „Rettet Brandenburg“ auseinandersetzen. Dem Bündnis gehören inzwischen 96 Bürgerinitiativen aus dem ganzen Land an. Sie wenden sich gegen den massiven Ausbau der Windkraft und werben für einen besonnene Energiepolitik. Es gehe um ein lebenswertes Brandenburg, immer höhere Windräder stünden diesem Ziel entgegen, ist auf der Website der Volksinitiative zu lesen (www.vi-rettet-brandenburg.de). Dort kann per Mail und portofrei ein Unterschriftsbogen für das Volksbegehren angefordert werden. Auch in den brandenburgischen Bürgerämtern/Rathäusern liegen die Unterschriftslisten aus. Wer unterschreiben will, muß seinen Wohnsitz im Land haben. Auf der Straße dürfen keine Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt werden.

Unterstützt wird das Volksbegehren unter anderem von Abgeordneten der Opposition, so der CDU und von BVB/Freie Wähler.

Zuvor waren bereits zwei Volksinitiativen durchgeführt worden, mehr als 33.000 gesammelte Unterschriften bei der letzten Aktion im Sommer 2015 konnten den brandenburgischen Landtag bisher nicht umstimmen, die Forderungen des Bündnisses aufzugreifen.

Kerstin Große

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