Verband Deutscher Grundstücksnutzer

17.06.2019

Warnung vor Maßlosigkeit bei der Grundsteuer

Landesregierungen in der Verantwortung, Wohnkosten nicht weiter zu verteuern

Bei der Neugestaltung der Grundsteuer müssen die Regierungen der Bundesländer ihrer Verantwortung gerecht werden, daß sich die Wohnkosten durch diese Steuer nicht verteuern. Das fordert der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Christian Gräff.

„Wir können hier nur vor Maßlosigkeit bei der Belastung der Bürger warnen. Insbesondere die Ministerpräsidenten der Bundesländer im Osten stehen jetzt vor der Aufgabe, die Nutzung der vorgesehenen Öffnungsklauseln im neuen Grundsteuergesetz durchzusetzen“, betont Christian Gräff. „Ansonsten tritt die prognostizierte Erhöhung der Grundsteuer um ca. 70 Prozent im Osten ein. Das würde angesichts der weiter hinterherhinkenden Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse in diesen Ländern eine politische Katastrophe bedeuten.

Der VDGN wird den Landesregierungen genau auf die Finger schauen, wie sie mit der Reform der Grundsteuer umgehen und, falls nötig, seinen Mitgliedern jede mögliche Unterstüzung gewähren, um gegen die neuen Grundsteuerbescheide juristisch vorzugehen.“


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