Verband Deutscher Grundstücksnutzer

03.02.2020

VDGN verlangt Garantie von Landesregierung

Tesla-Ansiedlung: Finanzielle Belastung der Bürger durch Investitionen bei Wasser und Abwasser keinesfalls zulassen

Die Einwohner im Gebiet des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) müssen sicher sein, daß sie nicht über höhere Gebühren und erneute Beiträge für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bei der geplanten Tesla-Fabrik in Grünheide zur Kasse gebeten werden. Dafür verlangt der VDGN eine öffentlich abgegebene Garantie der Brandenburger Landesregierung.

Dazu VDGN-Vizepräsident Peter Ohm: „Auch wir sehen in der Tesla-Ansiedlung ein wichtiges Projekt für die Region Berlin-Brandenburg. Wer seine Realisierung will, muß die Wasserversorgung und die Abwasserbehandlung ohne zusätzliche finanzielle Belasung für die Bürger organisieren. Dafür sind nach unserem Kenntnisstand erhebliche Investitionen nötig. Die Rede ist laut dem Rundfunk Berlin-Brandenburg u.a. von einem neuen Klärwerk neben der Tesla-Fabrik, eine ´Millionen-Investition, die der WSE stemmen´ müsse. Wir fragen die Brandenburger Landesregierung: Sollen die Kunden des WSE dafür aufkommen? Gerade auch nach den katastrophalen Vorgängen um die Altanschließerbeiträge in Brandenburg erwarten die Menschen in der Region um Strausberg und Erkner eine verbindliche Ansage, daß genau das nicht geschehen wird.“



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