Verband Deutscher Grundstücksnutzer

26.09.2019

Verkehrswende geht anders

VDGN kritisiert Erhöhung der Fahrpreise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und fordert 1-Euro-Ticket

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG und die Berliner S-Bahn erhöhen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 die Ticket-Preise. Dazu erklärt der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Christian Gräff:

„Eine Verkehrswende sieht anders aus. Steigende Ticket-Preise im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg werden das Umsteigen vom Auto auf den Öffentlichen Nahverkehr ausbremsen. Absurd ist, daß die Tarife für den ABC-Bereich am stärksten steigen. Das betrifft insbesondere Pendler, aber auch Ausflügler in Berlin und Brandenburg sowie die Besitzer von Wochenendgrundstücken.

In der Verkehrspolitik bedarf es eines radikalen Umdenkens. Wir fordern mit Nachdruck die Einführung eines 1-Euro-Tickets, mit dem jede und jeder von A nach B im gesamten Verkehrsraum Berlin-Brandenburg kommt. Das ist Bestandteil des VDGN-Konzepts ´Mobilität für alle´, mit dem wir insbesondere für den Ausbau des Schienennetzes, den Aufbau von Mobilitätszentren auf dem Lande und wohnortbezogene Verkehrskonzepte eintreten.“


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