Verband Deutscher Grundstücksnutzer

04.10.2019

Berliner aus den äußeren Stadtbezirken werden vom Senat abgehängt

VDGN ruft Bürger auf, gegen die verfehlte Verkehrspolitik des Berliner Senats vor allem im Ostteil der Stadt auf die Straße zu gehen

Berliner vor allem aus den äußeren Stadtbezirken müssen sich erneut auf weitere Verkehrseinschränkungen diesmal im Bahnverkehr einstellen. Bis Mitte November müssen Fahrgäste zwischen Ostkreuz, Strausberg und Ahrensfelde auf den Schienenersatzverkehr oder andere Verkehrsmittel ausweichen.

VDGN-Präsident Christian Gräff erklärt dazu: „Der Berliner Senat hängt mit seiner desaströsen Verkehrspolitik Großstädte wie Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg oder Treptow-Köpenick vom Rest der Stadt vollkommen ab. Es fehlen in diesen Stadtbezirken nicht nur Kitas und Schulen, sondern auch eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur. Zehntausende leiden täglich unter dem Fehlen der Ortsumfahrung Tangentiale Verbindung Ost (TVO) und B 158 von Biesdorf bis Ahrensfelde. Die Siedlungsgebiete in Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Karlshorst haben eine Entlastung vom unerträglichen Durchgangsverkehr zum Südosten der Stadt und zum Umland bitter nötig.“

Christian Gräff fordert, daß die betroffenen Berliner dagegen auf die Straße gehen und Gesicht zeigen: „Es reicht jetzt. Der VDGN wird zusammen mit Bürgerinitiativen einen Sternmarsch gegen die Verkehrspolitik des Berliner Senats organisieren und die politisch Verantwortlichen dazu auffordern, endlich auch für die Berliner in den äußeren Stadtbezirken eine vernünftige Verkehrspolitik zu machen. Dazu hat der VDGN jüngst sein Konzept ´Mobilität für alle´ vorgestellt für den Ausbau des Schienennetzes und wohnortbezogene Verkehrskonzepte.“


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