Verband Deutscher Grundstücksnutzer

05.02.2020

Vor dem VDGN liegen große Aufgaben

Neujahrsempfang im Berliner Tierparkhotel: Dank für Ehrenamtliche, Bilanz und Ausblick

VDGN-Präsident Christian Gräff: Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ist ein großer Erfolg

Staatssekretär Rainer Genilke betonte die große Bedeutung des Themas Mobilität.

Christian Gräff (l.) und Vizepräsident Peter Ohm (3.v.l.) mit den neuen Landes- und Regionalbeauftragten des VDGN, Frank Kuschel (2.v.l.), Axel Schneider (5.v.l.) und Karl-Heinz Stolze (6.v.l.) aus Thüringen, Petra Dräger-Röder (4.v.l.) aus Wörlitz sowie Ron Westenberger (7.v.l.) aus Rostock. Fotos: Frank Hufnagel

Anlässlich des VDGN-Neujahrsempfangs im Berliner Tierparkhotel am 4. Februar bedankte sich Präsident Christian Gräff bei den vielen Ehrenamtlichen und stellte neue Regional- und Landesbeauftragte vor. "2019 war ein erfolgreiches Jahr für den VDGN. In fast allen Bundesländern sind die Straßenausbaubeiträge abgeschafft worden, und auch in Sachsen-Anhalt werden wir weiter Druck in diese Richtung machen. Im Jahr 2020 liegen große Aufgaben an mit der Anpasssung des Bundeskleingartengesetzes an Lebenswirklichkeit und dem Schutz der Datschen- und Garageneigentümer vor vollständiger Übernahme der Abrisskosten", sagte Gräff vor den Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie aus den Reihen des VDGN.

Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Genilke betonte: Es ist gut dass in einem Verband wie dem VDGN Menschen für Menschen da sind, die sehen, da funktioniert etwas nicht in den Verwaltungen, da müssen wir etwas tun." Gut sei auch, dass sich der VDGN mit eigenen Vorschlägen zu den Fragen Verkehr und Mobilität einbringe. Dieses Thema habe ebenso höchste Priorität in der Arbeit des Infrastrukturministeriums. Weiter betonte er: „Ich bin sehr froh, dass wir die Straßenausbaubeiträge in Brandenburg abschaffen konnten. Dafür bin ich immer eingetreten. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Thema Erschließungsbeiträge  gleich mitregeln. Doch auch dieser Punkt ist bereits in der Prüfung. Denn der Bürger sieht keinen Unterschied darin, ob er Ausbau- oder Erschließungsbeiträge zahlen muss. Auch Erschließungsbeiträge können dazu führen, dass Menschen ihre Eigenheime aufgeben müssen.“