Verband Deutscher Grundstücksnutzer

27.06.2018

Hartnäckigkeit des VDGN hat sich ausgezahlt

Karow-Süd (Berlin-Pankow) bekommt endlich Anschluss an die Kanalisation

Karl Holst vom VDGN vor einem "Gülle-Fahrzeug"

Die „Gülle-Fahrzeuge“ werden endlich aus dem Straßenbild von Karow-Süd verschwinden. Karl Holst vom VDGN hat sich vor Ort für die Belange der Anwohner engagiert. Foto: Monika Rassek

Die Hartnäckigkeit des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) und ein langer Kampf haben sich gelohnt: Das Altsiedlungsgebiet Karow-Süd im Bezirk Pankow bekommt jetzt endlich Anschluß an die öffentliche Kanalisation.

Das geht aus einer aktuellen Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Dirk Stettner hervor.

Seit 2012 hat der VDGN Druck für die dortigen Grundstücksnutzer gemacht, die sich hllfesuchend an den Verband wandten. Zu dieser Zeit lebten etwa 2.400 Einwohner im Gebiet Karow-Süd, welches sich nördlich der Laake zwischen dem Upstallgraben Karow und der Straße 52 erstreckt. Ebenfalls erschlossen wird auch der Bestandteil zwischen Laake und der Regionalbahnstrecke.

Um die Dringlichkeit der schmutzwassertechnischen Erschließung des Gebietes zu unterstreichen, wandte sich der VDGN mit Schreiben sowohl an den damaligen Senator für Finanzen, Ulrich Nußbaum, als auch an die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, sowie an die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Gleichzeitig wurde über den gesamten Zeitraum gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben nach einer Lösung gesucht.

Die Baumaßnahmen sollen 2019 beginnen und 2030 abgeschlossen sein.

Weitere Gebiete, für die nun eine schmutzwassertechnische Erschließung geplant ist, sind Karow-Ost, Schönholz, Buchholz und Biesenhorst.