Verband Deutscher Grundstücksnutzer

24.01.2018

Gut gewappnet für die Zukunft

VDGN-Neujahrsempfang in Berlin: Verband stellt sich großen Herausforderungen

VDGN-Neujahrsempfang 2018:

Der Neujahrsempfang bot auch Gelegenheit zum Fachsimpeln: VDGN-Vizepräsident Lothar Blaschke (2.v.l.) im Gespräch mit den Vertrauensanwälten des Verbandes Lorraine Picaper, Ron Westenberger und Marion Hannebohm (v.l.n.r.). Foto: Hagen Ludwig

Der VDGN ist gut gewappnet für zukünftige Aufgaben. Das betonte Verbandspräsident Christoph Schmidt-Jansa auf dem traditionellen Neujahrsempfang am 23. Januar im Abacus-Hotel Berlin. „Demografischer Wandel, Zukunftsängste und eine komplizierter werdende Welt stellen die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Während die Politik diesem Wandel nur ungenügend Rechnung trägt, stellt sich der VDGN bereits ganz praktisch den daraus resultierenden Aufgaben“, so Schmidt-Jansa auf der Veranstaltung, zu der auch das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Christian Gräff (CDU) begrüßt wurde.

In diesem Zusammenhang erinnerte Schmidt-Jansa an grundlegende Beschlüsse des jüngsten Verbandstages unter anderem zum selbstbestimmten Leben bis ins hohe Alter, für bezahlbaren Wohnraum, die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sowie für eine sichere Perspektive von Wochenendhäusern und Kleingärten. Die Beschlüsse seien die Grundlage auch für den Wandel, der sich beim VDGN selbst vollziehe. Der Bau eines neuen Beratungszentrums in der Berliner Irmastraße, praktische Hilfsangebote im Bereich Leben, Wohnen und Pflege sowie digitale Lösungen für einen noch engeren Kontakt zu den Mitgliedern sind nur einige Beispiele, die dafür genannt wurden.

Dazu passend zitierte der VDGN-Präsident den Schriftsteller Victor Hugo: „Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“ An Mut fehle es der Politik. "Doch wir wollen Antworten auf die wichtigen Fragen geben", so Schmidt-Jansa.

Christoph Schmidt-Jansa dankte vor allem auch den vielen Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement die erfolgreiche Arbeit des Verbandes undenkbar wäre. Erstmals eingeladen zum Neujahrsempfang waren Alltagshelfer, die seit kurzem vor allem älteren und pflegebedürftigen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein besonderer Dank ging an Dr. Michael Jagielski, der viele Jahre lang im VDGN an der Spitze des Kampfes für den Erhalt der Kleingärten stand und auf der jüngsten Verbandsversammlung aus dem Präsidium verabschiedet wurde. „Dr. Jagielski hat die Meßlatte für unsere künftige Arbeit sehr hoch gelegt“, so der VDGN-Präsident.