Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Rechtsschutz bald für weitere Gruppen und Personen offen

Vereine, Einzelmitglieder, nahe Angehörige können ab dem 1. Oktober Aufnahmein die Rechtsschutzversicherung Pflegestufe und Behindertengrad beantragen

Den neuen Rechtsschutz des VDGN bei einem Streit um Pflegestufe oder Behinderungsgrad können bald alle weiteren Mitgliedsvereine des Verbandes (1.), aber auch Einzelmitglieder der Vereine (2.) und sogar nahe Angehörige (3.) bekommen. Damit erfüllen sich Hoffnungen und Wünsche ungezählter Anrufer, die in den vergangenen Wochen vom VDGN wissen wollten, ob und wie sie denn auch in den Genuß des neuen Angebotes kommen. In einem ersten Schritt hatten zunächst nur die Mitglieder des VMEG ab 1. Januar 2015 den neuen Rechtsschutz erhalten.

Das Präsidium des VDGN tagte mehrmals zu diesem Thema und faßte entsprechende Beschlüsse. Rechtliche Rahmenbedingungen, viele organisatorische und personelle Fragen mußten geklärt werden, damit künftig alles reibungslos abläuft.

Soll die Anwartschaft auf künftige Leistungen aus dieser Versicherung ab dem
1. Januar 2016 zu laufen beginnen, so müssen die unter 1. bis 3. Genannten ihre Aufnahme in die Rechtsschutzversicherung Pflegestufe und Behinderungsgrad ab dem 1. Oktober bis zum Jahresende 2015 beantragen.

Wird der Antrag zu einem späteren Zeitpunkt gestellt, beginnt die Anwartschaft entsprechend später zu laufen – jeweils am

1. Tag des neuen Quartals.

Es gelten die „Allgemeinen Bedingungen der Rechtsschutzversicherung“ in der jeweils gültigen Fassung, die im VDGN-Journal rechtzeitig veröffentlicht wird.

Antragsformulare für die folgenden Personengruppen werden wir demnächst unserem Journal beilegen.

1. Kollektiver Beitritt von Vereinen
Mitgliedsvereine des VDGN, so zum Beispiel Datschen-, Garagen-, Kleingärtnerver-eine, können geschlossen dem neuen Rechtsschutz beitreten. Bei einer solchen Kollektivmitgliedschaft erhöht sich der Jahresbeitrag des Vereins um 4,20 Euro mal Anzahl der Vereinsmitglieder.

2. Einzelmitglieder aus VDGN-VereinenEinzelne Mitglieder von im VDGN organisierten Vereinen können ab dem 1. Oktober 2015 einen Antrag zur Aufnahme in die Rechtsschutzversicherung Pflegestufe und Behinderungsgrad stellen. Das trifft beispielsweise auch auf Mitglieder des VDWE (Verein Deutscher Wohnungseigentümer e.V.) zu, könnte aber genauso Mitglieder betreffen, deren Verein nicht kollektiv (wie unter 1. geschildert) der neuen Rechtsschutzversicherung beitritt. Von diesen Einzelmitgliedern wird ein jährlicher Sonderbeitrag von 7,80 Euro erhoben. Die Aufnahme dieser Mitglieder in diese Rechtsschutzversicherung ist nur möglich bei gleichzeitiger Erteilung eines Sepa-Mandats (Einzugsermächtigung).

3. Familienangehörige vonMitgliedern
Wer Mitglied in einem Verein unter dem Dach des VDGN ist, kann nahe Angehörige individuell in der Rechtsschutzversicherung Pflegestufe und Behinderungsgrad mitversichern. Unter nahen Angehörigen sind die Personen zu verstehen, für die im Falle der Pflegebedürftigkeit eine Unterhaltsverpflichtung des VDGN-Mitglieds besteht: Das können die Eltern, Kinder und gegebenenfalls auch Enkelkinder bzw. andere, unterhaltsberechtigte Personen des Vereinsmitgliedes sein. Diese Beitrittsmöglichkeit hat das Präsidium des VDGN aufgrund zahlreicher Mitgliederanfragen geschaffen.

Der Jahresbeitrag für die Rechtsschutzversicherung eines nahen Angehörigen beträgt 42 Euro. In diesem Jahresbeitrag ist der kostenlose Bezug des VDGN-Journals inbegriffen, das wichtige Beiträge zum Themengebiet enthält. Anträge sind auch ab dem 1. Oktober 2015 möglich.

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