Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Gefahr für die Datsche?

Neuer VDGN-Ratgeber zum Ende des Kündigungsschutzes

Viele Pächter von Datschengrundstücken sind zur Zeit verunsichert: Gilt die Regelung, nach der am 3. Oktober 2015 der Kündigungsschutz für Verträge aus DDR-Zeiten ausläuft, überhaupt noch? Ist das Schuldrechtsanpassungsgesetz in Sachen Abrißkosten zugunsten der Pächter geändert worden?
Grund für die Verunsicherung ist eine vom Bundesrat beschlossene Gesetzesinitiative. Danach soll der Kündigungsschutz für Nutzer mit Verträgen nach dem Schuldrechtsanpassungsgesetz um drei Jahre bis zum 3. Oktober 2018 verlängert werden. Auch zu den Abrißkosten soll es neue Regelungen geben.

Doch noch ist gar nichts entschieden! Denn beschließen über eine Änderung des Schuldrechtsanpassungsgesetzes kann nur der Bundestag, dem der Gesetzentwurf jetzt vorliegt.

Wie auch immer es kommt: Profunde Auskünfte erhalten Datschenbesitzer vom neuen Ratgeberheft des VDGN, das soeben unter dem Titel „Meine Datsche in Gefahr? Das Ende des Kündigungsschutzes – was Nutzer über ihre Rechte wissen sollten“ erschienen ist. Datschennutzer finden in der über 55seitigen Broschüre neben einem kurzen Überblick zu den neuen Entwicklungen, was sie beachten müssen, wenn sie selbst kündigen wollen bzw. wenn der Eigentümer kündigt; was unter dem sogenannten  Eigentumsübergang der Bauten auf dem Erholungsgrundstück zu verstehen ist; welche Entschädigungsansprüche Nutzer haben; ob der Bungalow an den Nachpächter verkauft werden kann und vieles andere mehr.

Die Experten des VDGN informieren zudem über aktuelle Gerichtsurteile zu Fragen rund um die Kündigung von Erholungsgrundstücken. Wichtige gesetzliche Regelungen sind ebenfalls in der Ratgeberbroschüre nachzulesen, wie auch eine Checkliste für Unterlagen und Behördengänge sowie Hinweise zu einer einvernehmlichen Vertragsbeendigung.

Das neue Ratgeberheft kostet 5 Euro, zuzüglich 1,50 Euro für den Post-Versand. Es kann hier bestellt werden.

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