Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Finger weg von Olympia-Bewerbung!

Wowereit sollte Berlin keine weitere unbeherrschbare Großbaustelle hinterlassen

Zum Vorhaben des Berliner Senats einer erneuten Bewerbung für die olympischen Spiele erklärte der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Peter Ohm, kürzlich:

Die Finger weg von solchen Hochstapeleien! Berlin hat genügend ungelöste Probleme, da muß es sich keine neuen schaffen. Die Stadt kann froh sein, wenn bis 2024 ein leistungsfähiger Flughafen in Betrieb geht, genügend bezahlbarer Wohnraum geschaffen worden ist und dringendste Probleme bei der Infrastruktur gelöst worden sind.

Klaus Wowereit, der das Jahr 2024 nicht mehr als Regierender Bürgermeister erleben wird, muß der Stadt nicht noch eine weitere unbeherrschbare Großbaustelle, unkalkulierbare Haushaltsrisiken und steigende Lebenshaltungskosten, wie sie Olympia in anderen Metropolen bewirkt hat, hinterlassen.

Und jene 60 Millionen Euro, die allein eine Bewerbung für das Sportereignis kosten soll, kann Berlin gut gebrauchen, um kleinere Probleme bei der Infrastruktur zu beheben.

60 Millionen Euro sind immerhin das Zwölffache dessen, was der SPD-geführte Senat mit dem unseligen und auf Druck des VDGN abgeschafften Straßenausbaubeitragsgesetzes jährlich von Berliner Straßenanliegern einkassieren wollte.

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