Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Dankeschön für Ehrenamtliche

Ausflug zum Industriedenkmal Ferropolis und Gondelfahrt durch den Wörlitzer Park

Der Start verlief alles andere als verheißungsvoll, als sich der Bus der Firma Dr. Herrmann Touristik GmbH am 24. Juni in Bewegung setzte. Strömender Regen sowie eine Verkehrsumleitung infolge eines Unfalls brachten den Zeitplan der Fahrt gleich zu Anfang durcheinander.

Zunächst führte die Fahrt nach Gräfenhainichen. Der Tagebau Golpa-Nord war mit dem Abbau der Braunkohle jahrzehntelang ein Ort entfesselter Industriekräfte und Umweltsünden. Doch 1991 war Schluß und nahezu die gesamte mitteldeutsche Braunkohleindustrie stand vor dem Aus. In Golpa-Nord nahm fortan eine Vision Gestalt an und eine Idee aus dem Bauhaus Dessau wurde zur Wirklichkeit: FERROPOLIS. Heute ist der Ort Museum, Industriedenkmal, Stahlskulptur, Veranstaltungsareal und Themenpark gleichermaßen.

Bei einer Führung, bei der sich dann auch erfreulicherweise die Sonne zeigte, konnten sich die Ausflügler ein Bild von den alles beherrschenden, riesigen Baggermaschinen machen, die wie Dinosaurier aus einem längst vergangenen Zeitalter aussehen.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Wörlitz. Zunächst stärkte man sich ordentlich beim Mittagessen im Restaurant „Zum Gondoliere“. Dessen Inhaber ist übrigens Mitglied im VDGN und durch den geforderten Straßenausbaubeitrag ein Betroffener der Gesetzgebung in Sachsen-Anhalt.

Als Sahnehäubchen ging die Fahrt durch den Wörlitzer Park dann auf dem Wasserweg weiter. Den Park kann man nämlich wunderbar auch in einer Gondel erkunden, und die Gondoliere entpuppten sich als fachkundige Führer und wußten auch von mancher Anekdote zu berichten.

Irgendwie ging alles viel zu schnell vorbei. Zufrieden und mit vielen Eindrücken traten wir dann die Heimreise an und trafen abends wieder wohlbehalten in Berlin ein. VDGN-Präsident Peter Ohm nutzte an diesem Tag die Gelegenheit, sich bei allen Helfern des VDGN und VMEG zu bedanken, deren Engagement für den Verband unverzichtbar ist.

Uwe Schönfelder

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