Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Fassadendämmung - Wohltat oder Wahn?

VfU und VDGN laden ein zur Podiumsdiskussion mit prominenten Experten

Dipl.-Ing. Konrad Fischer
Baudirektor Dipl.-Ing. Peter Junne

Energiesparen ist wichtig und richtig. Denn es schont die Umwelt wie den Geldbeutel von Hausbesitzern und Mietern. Doch was spart wirklich? Wie steht es um die Einsparwirkung von Fassadendämmungen, die immer eine große Investition darstellen? Ist es möglich, daß gedämmte Häuser bis zu 70 Prozent weniger Energie verbrauchen als ungedämmte? Oder bringt die Fassadendämmung sogar negative Wirkungen, indem sie zu höherem Energieverbrauch und Schäden an Gebäuden führt? Das Thema wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Zeitungen, Fernseh- und Rundfunksendungen beschäftigen sich damit, so in den letzten Monaten auch das VDGN-Verbandsjournal.

Fassadendämmung ja, Fassadendämmung nein? Es ist an der Zeit, Vertreter beider Positionen mit den Betroffenen zusammenzubringen. Der Gemeinnützige Verein zur Förderung und Pflege der städtischen und kommunalen Umwelt (VfU) und der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) haben sich der Sache angenommen und laden ein zur Podiumsdiskussion.

Fassadendämmung – Wohltat oder Wahn?
21. Juni 2014, von 10 bis 14 Uhr
in der Alten Börse Marzahn,
Beilsteiner Straße 51 bis 85, 12681 Berlin

Es sprechen:
- Dipl.-Ing. Konrad Fischer
Der Architekt ist Deutschlands prominentester Kritiker des „Dämmwahns“.
- Baudirektor Dipl.-Ing. Peter Junne
Er ist stellvertretender Leiter des Referates „Bauingenieurwesen, Nachhaltiges Bauen, Bauforschung“ im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Anschließend diskutieren die beiden Referenten und weitere Experten das Thema auf dem Podium und mit dem Publikum im Saal. Es wird ausreichend Zeit vorhanden sein wird, um Fragen zu beantworten, vor denen Betroffene jetzt stehen. Am Veranstaltungsort präsentieren Firmen Leistungen und Erzeugnisse rund um das Thema Energie. Die Teilnehmegebühr beträgt 5 Euro, für VDGN-Mitglieder 2 Euro.

Die Alte Börse Marzahn, die den Teilnehmern mit ihren gastronomischen Angeboten zur Verfügung steht, ist ein neuer Veranstaltungsort der Hauptstadt am Rande des Siedlungsgebiets im Norden Biesdorfs.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn: Friedrichsfelde Ost (S5, S7, S75), Bus: Kröver Straße, Tram: Beilsteiner Straße, Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

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