Verband Deutscher Grundstücksnutzer

„Die Chemie muß stimmen“

Neu im VDGN-Firmenpool: Sanitär- und Heizungsbauunternehmen Drenske & Ulbrieg

Steffen Drenske ist ein Alt-Marzahner. Er wurde im erhalten gebliebenen Dorfkern des Ostberliner Stadtteils groß, dessen Namen die meisten mit der einst größten DDR-Neubausiedlung verbinden. In den Achtziger Jahren wuchs sie unaufhörlich rund um die historische kleine Ansiedlung mit ihrer Windmühle als Wahrzeichen. Der Name Drenske war kein unbekannter dort. Hatte doch der Urgroßvater Steffen Drenskes den Marzahner Dorfkrug erbaut und betrieben. Die Großeltern führten die Gaststätte weiter. Den Eltern jedoch blieb es zu DDR-Zeiten verwehrt, diese bekannte Kneipe in dritter Generation selbst zu bewirtschaften. „Da ging damals kein Weg rein“, berichtet er.

Vom Unternehmungsgeist seiner Altvorderen scheint ihm dennoch viel in die Wiege gelegt worden zu sein. Da stimmt der 48jährige Sanitärinstallateurmeister schmunzelnd zu, auch wenn es ihn nicht in die Gastronomie, sondern in die Welt der Rohre, Armaturen und Ventile zog. 1998 begann er nach Rohrleger-Ausbildung und harten Berufsanfängerjahren sein Meisterstudium. Das Ziel war klar: eine eigene Firma, klein und fein. Grundvoraussetzung, so gibt er zu Protokoll, war, von seinem Können überzeugt zu sein: „Gute Arbeit machen, zuverlässig sein, die richtige Portion Mut und Abstriche an der Freizeit – das ist der Weg.“ Seinen heutigen Geschäftspartner im gemeinsamen Sanitärunternehmen, der Drenske & Ulbrieg Sanitär- und Heizungsbau GmbH, Ronald Ulbrieg, kennt er seit langem. Sie absolvierten gemeinsam Lehr-, Studien- und erste Berufsjahre. Das schweißt zusammen. So gründeten die beiden Ein-Mann-Unternehmer nach mehr als zehnjähriger loser Kooperation 2010 ihre GmbH. Ronald Ulbrieg brachte seinen Kundenkreis aus dem Norden Berlins mit in das gemeinsame Unternehmen ein. Es lief so gut, daß nach kurzer Zeit zwei Mitarbeiter eingestellt werden konnten.

Jetzt können sie flexibler auf Kundenwünsche reagieren. Nach wie vor liege ihr Hauptaugenmerk auf privaten Haushalten, versichert Steffen Drenske: „Ob kleinere Reparaturen, ob anspruchsvoller Badumbau oder neue Heizung – wir können ein breites Spektrum bedienen.“ Während in den neunziger Jahren viele ihre Bäder modernisierten, werde nun neue Heiztechnik immer häufiger nachgefragt. „Was  kurz nach der Wende eingebaut wurde, ist heute oft verschlissen.“

Aber auch zu Havarien wie Rohrbrüchen werden die Klempner hin und wieder gerufen. Der unaufschiebbare Einsatz nach Feierabend oder am Wochenende gehöre einfach zum Geschäft, sagt Drenske, für solche Fälle ist extra ein Mitarbeiter da.

Auch für Hausverwaltungen ist die in Neuenhagen bei Berlin ansässige Firma seit Jahren ein zuverlässiger Partner, diese übertragen ihnen Sanierungs- und Wartungsaufgaben. Das sichert dem Unternehmen Kontinuität rund ums Jahr.

Seit dem Sommer bieten sie ihre Leistungen nun auch den Mitgliedern des VDGN an. Eine Stammkundin, die mit ihrer Arbeit sehr zufrieden und selbst seit langem Verbandsmitglied ist, hatte Steffen Drenske vorgeschlagen, doch mal über eine Mitgliedschaft im Firmenpool des VDGN nachzudenken. Gesagt, getan.

Steffen Drenske, der heute vor allem den Kundenkontakt pflegt und Aufträge akquiriert, betont, im Umgang sei entscheidend, daß die Chemie stimmt. Fachliches Können  beweise sich erst später, vorher muß Vertrauen da sein, damit Auftraggeber und Auftrag-nehmer zusammenkommen. „Und was für den Kunden gilt, ist natürlich auch für uns im kleinen Team enorm wichtig!“

Kerstin Große

 

 

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