Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Wohnformen für Senioren

Neue Broschüre stellt über 400 Berliner Anbieter vor und gibt wertvolle Tips

Bei den Diskussionen über bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum in Berlin darf die wachsende Zahl der Senioren nicht vergessen werden.

Über die Hälfte aller Deutschen, insbesondere die Generation der über 50jährigen macht sich Gedanken darüber, wie sie im Alter leben möchten. Nach einer repräsentativen Umfrage der Allianz wollen über 60 Prozent der Befragten auch im Alter in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus leben. Für 36 Prozent wäre das Leben in einem Mehrgenerationenhaus vorstellbar; 29 Prozent tendieren zum betreuten Wohnen, bei dem stundenweise oder ganztägig Pflegepersonal zur Verfügung steht.

15 Prozent wünschen sich, im Alter mit ihren Kindern unter einem Dach zu wohnen.

Aber auch weitere Alternativen des Wohnens im Alter mit oder ohne Behinderungen werden zunehmend diskutiert und mit entsprechenden vielfältigen Angeboten untersetzt. Nach statistischen Angaben leben derzeit in Berlin mehr als 21 Prozent der über 65jährigen Einwohner in Wohnungen und Häusern. Im Jahr 2030 werden rund 820.000 Berliner über 65 und älter sein. Diese demographische Tendenz ist auf Gesamtdeutschland übertragbar. Mit dieser gesellschaftlichen Entwicklung sieht sich nicht nur die Politik konfrontiert, sondern auch Wohnungsgesellschaften, Anbieter von Pflegeleistungen, Reiseveranstalter usw. usf.

Neben der Bereitstellung altersgerechter Wohnungen gibt es zunehmend auch alternative Angebote zum Leben und Wohnen  bzw. zum Zusammenleben im Alter.

Eine aktuelle Übersicht zu den in Berlin derzeit angebotenen Möglichkeiten gibt die jüngst vom Senat für Gesundheit und Soziales veröffentlichte Broschüre „Wohnen im Alter 2013/14“. Hierin werden mit Textbeiträgen und vielfältigen Bildern mehr als 400 Anbieter alternativer Wohnformen vorgestellt.  Dabei reicht die Palette vom gemeinschaftlichen Wohnprojekt, der Seniorenresidenz, dem Seniorenheim mit Gemeinschaftsräumen, betreutem Wohnen bis hin zu Pflegeheimen mit unterschiedlichsten Spezialisierungen im Pflegebereich. Daneben gibt es viele Beiträge zu möglichen Aktivitäten im Alter mit entsprechenden Kontaktadressen sowie Ratschläge und Hilfe beim Umzug im Alter oder wie sich Wohndesign auf Demenzkranke auswirkt.

Wer Interesse an dieser Broschüre hat, kann diese über den VDGN gegen Zahlung einer Gebühr von 1,50 Euro beziehen.

Angaben zum Bezug : über Sylvia Voß Tel. 030/ 514 888 121 oder E-Mail: shop@vdgn.de

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