Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Wenn das Wasser im Keller steht

Poolfirma SBE Bauwerksabdichtung hilft, Wände trocken und dicht zu bekommen

Spezialist für die Abdichtung von Bauwerken: Firmenchef Marco Porath, Mitglied im VDGN-Pool

Ein Wasserschaden ist für Hausbesitzer oft ein Alptraum. Das weiß Marco Porath nur zu gut. Seit mehr als 13 Jahren ist der 41jährige gelernte Baumaschinenführer mit seinem  Unternehmen für Bauwerksabdichtung im Geschäft. Und er sagt: „Ohne Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem Kunden und seinen Nöten geht gar nichts!“ Manche haben schon eine wahre Odyssee hinter sich, um ihren Keller wieder dicht zu bekommen, erzählt Porath, geraten erst nach ein oder zwei fehlgeschlagenen Versuchen an ihn. „Verständlich, daß die Leute dann mißtrauisch sind. Schließlich kostet eine Bauwerksabdichtung eine Menge Geld. Die Arbeit soll natürlich nicht umsonst gewesen sein“, sagt Marco Porath und verweist auf sein Spezialwissen zur Abdichtung von Gebäuden, das er in Fortbildungsseminaren erwarb, sowie seine einschlägigen bauhandwerklichen Erfahrungen und Referenzen (Internet: sbe-bauwerksabdichtung.de).

Wasserschäden können viele Ursachen haben. Diese herauszufinden, um dann die geeignete Sanierungsmethode anzuwenden, ist für Marco Porath das A und O einer erfolgversprechenden Bauwerksabdichtung. „Oftmals werden zu erwartende Belastungen des Bauwerks durch Wasser unterschätzt, Schäden im erdberührten Bereich sind dann die Folge. Ohne sorgfältige Untersuchung und genaue Kenntnis der Bodenverhältnisse vor Beginn der Abdichtungsmaßnahme geht gar nichts“, erklärt der SBE-Firmeninhaber.

Vorausschauendes Arbeiten und schnelles Reagieren auf Unvorhersehbares, diese Eigenschaften seien sein Erfolgsgeheimnis und ein wichtiger Grund, daß sein Unternehmen floriere, sagt der mit einer Zahnarzthelferin liierte Familienvater: „Rund ums Jahr habe ich überall in Berlin gut zu tun, besonders vom Frühjahr bis in den Herbst. Da arbeite ich, solange es hell ist.“

Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern sind am häufigsten seine Kunden, so auch Mitglieder des VDGN. Erstaunlich oft sind es Bauherren von recht neuen Häusern, an denen offensichtlich gepfuscht wurde und die sich nun des eindringenden Wassers erwehren müssen, erläutert Porath. Aber auch Besitzer älterer Gebäude sind zunehmend von steigenden Grundwasserpegeln betroffen – Probleme, die Berliner Eigentümern immer mehr zusetzen und derer sich der VDGN angenommen hat.

Vier oder fünf Wochen ist Marco Porath in der Regel an einem solchen Sanierungsobjekt beschäftigt. „Meine Kunden schätzen es, wenn die Arbeiten zügig vorangehen, also konzentriere ich mich immer nur auf ein Projekt – das ziehe ich durch, bis alles fertig ist“, erklärt er seine Strategie. Benötigt er Hilfe, kann sich der Bauwerkssanierer auf ein ganzes Netzwerk von Berufskollegen stützen, mit denen er schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Auf den – berlintypisch – kleinen Grundstücken kommt oft kein Bagger für Ausschachtungen zum Einsatz, weil der Platz fürs Rangieren und Lagern der Erdmassen fehlt. Dann ist Handarbeit gefragt, stellt der Firmenchef von SBE fest: „Rings um das Haus müssen zunächst Gräben ausgehoben und Kellermauern freigelegt, alte Schichten abgetragen und die Wände vorbehandelt werden, um dann neues Dichtungsmaterial aufzubringen. Häufig kommen anschließend noch Dämmstoffe zum Einsatz. Auch die Verlegung von Drainagerohren, die das Wasser vom Haus wegleiten, ist oft notwendig.“

Ist alles fertiggestellt und die Sanierung erfolgreich, kommt der schönste Moment, sagt Marco Porath: Freudestrahlend über die gelungene Arbeit, laden die Kunden ihn oft zum Grillen ein oder auf ein Feierabendbier.

Kerstin Große

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