Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Heft 4-2013

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Das Dach verdient volle Aufmerksamkeit

Was den schützenden Überbau strapaziert und was ihn verschönert

„Ich arbeite dort, wo die meisten Hausbesitzer nie draufschauen“, sagt Peter Hoffmann von sich. Das Werkeln in luftiger Höhe, auf dem Dach, ist seit über vierzig Jahren sein Metier. In Berlin-Friedrichshagen aufgewachsen, zog es ihn Anfang der 80er Jahre in den Westen Deutschlands, ins Bergische Land (Nordrhein-Westfalen). Gut ausgebildete Handwerker wie ihn konnten sie dort  gebrauchen, erzählt er. Sein Arbeitgeber, Chef eines großen Bauunternehmens, vertraute ihm schon bald die Anleitung anderer Kollegen und die Ausbildung von Lehrlingen an.

In seiner neuen Heimat lernte Peter Hoffmann die große Materialvielfalt kennen. Der Umgang mit Naturschiefer hat ihm besonders gefallen. Ursprünglich vor allem in Gegenden mit rauhem Klima eingesetzt, hat das Material heute auch in anderen Regionen seine Liebhaber gefunden, erzählt der Endfünfziger. Wer sich für ein Schiefer-Dach entscheidet, muß viel Geld investieren. Doch es lohnt sich, ist Dachdecker Hoffmann überzeugt: „Ein Schieferdach kann 100, 200 Jahre halten. Es trotzt Wind und Wetter, und das Material gibt  dem Dach einen unverwechselbaren Charakter.“ Er verarbeitet es auch heute noch gern. Dafür braucht es jedoch besonderes Geschick. „Es handelt sich um ein Naturprodukt, in Jahrmillionen gewachsen. Kein Stein ist wie der andere, jeder muß behauen und behutsam gebrochen werden“, erklärt er. „Man muß schon genau hinschauen: Wo eine Quarzader verläuft, ist keine Bruchstelle  möglich.“

Zurückgekehrt nach Berlin, gründete Peter Hoffmann 2004 sein eigenes Unternehmen. Ohne Meisterbrief, aber mit einem großen Erfahrungsschatz. Um in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer eingetragen zu werden, mußte er mit Fünfzig nochmal die Schulbank drücken, nächtelang für Prüfungen büffeln. „Das fiel mir nicht leicht, aber ich wußte, wofür“, erzählt er.

Er ist Mitglied der Berliner Dachdeckerinnung und gehört seit kurzem dem Unternehmenspool des VDGN an. Mitgliedern des Verbandes in Berlin und dem Umland  offeriert er ein großes Angebot an Leistungen, so sämtliche Dachdeckerarbeiten auf Steil- und Flachdächern – ob auf Häusern, Lauben, Datschen, Schuppen oder Garagen. Selbstverständlich kommen Materialien wie Ziegel, Eternit und Wellplatten, Titanzink, Kupfer und Aluminium ebenso zum Einsatz wie Schiefer.

Neben dem kompletten Neu-Eindecken erledigt Peter Hoffmann Reparaturaufträge und Sanierungsarbeiten an Dächern und angrenzenden Hausbereichen. Zu seinem Service zählen zum Beispiel die Abdichtung von Terrassen und Balkonen, die Reinigung von Flachdächern, Dachrinnen und Fallrohren, die Verkleidung von Gauben oder Schornsteinen.

Nach dem langen Winter rät Peter Hoffmann zu einer Dachinspektion, am besten vom Fachmann. Wenigstens einmal im Jahr sollte dem schützenden Überbau die volle Aufmerksamkeit zuteil werden, findet er. „Ein Dach ist – viel mehr als der Rest des Hauses – der Witterung extrem ausgesetzt. Das will mancher nicht so wahrhaben. Aber Frost und Nässe, Sonne und Wind können ihm ganz schön zusetzen, das Material spröde und damit durchlässig machen“, erklärt er. „Besser, kleine Schäden gleich zu beheben, als abzuwarten.“

K. Gr.

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