Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Kummer-Nummer gern genutzt

Seit fünf Jahren holen sich VDGN-Mitglieder Rat bei telefonischer Rechtsauskunft

Seit mehr als fünf Jahren bietet der VDGN seinen rechtsschutzversicherten Mitgliedern an, unter der Kummernummer 030 / 514 888 52 zu den vielfältigsten Rechtsproblemen einen Anwalt vermittelt zu bekommen. 15 Minuten lang kann dann das Problem mit dem Experten erörtert und sein Rat eingeholt werden. Den Vertrauensanwälten des VDGN, die auf diesem Wege schon so manchem Mitglied helfen konnten, sei für diesen Service herzlich Dank gesagt. Auch „Feuerwehreinsätze“ waren darunter, bei denen buchstäblich in letzter Minute guter Rat gefragt – und nicht mal teuer war. Deshalb unsere Bitte an die Mitglieder: Sobald sich ein Rechtsproblem anbahnt, schnell zum Hörer greifen und die Telefonische Rechtsauskunft des VDGN kontaktieren.

Mitglieder unseres Verbandes betonen oft, wie sehr sie die Möglichkeit schätzen, beim VDGN nicht nur grundstücksbezogen beraten zu werden, sondern bei der Kummer-Nummer auch zu anderen juristischen Problemen Auskunft einholen zu können. So gibt es Anfragen zum Arbeitsrecht, wie zum Beispiel: Kann der Arbeitgeber die Unterbrechung des Urlaubes verlangen oder: Wie wehre ich mich gegen eine unberechtigte Abmahnung? Aber auch zum Mietrecht reißen die Fragen nicht ab: Muß ich eine Eigenbedarfskündigung hinnehmen? Wie verlängere ich bei einem Gewerbemietvertrag dessen Laufzeit?

Rund um das Erbrecht bewegen Fragen wie diese: „Kann ich meinem Enkel ein Grundstück schenken und welche Folgen hat das für die Erben? Oder aber: Was ist ein Vermächtnis?

Zum Vertragsrecht wollen Mitglieder wissen: Kann ich einen Vertrag per Handschlag schließen? Und auf dem Gebiet des Zivilrechts: Was muß ich beachten, bevor ich für einen Freund eine Bankbürgschaft übernehme? Und (angehende) Rentner interessiert: Wie werden Renten besteuert?

Welche Schwerpunkte es vom Januar bis Dezember 2012 in der Telefonischen Rechtsauskunft gab, wird in obenstehendem Säulendiagramm verdeutlicht. Groß ist die Nachfrage besonders in mietrechtlichen Angelegenheiten sowie auf dem Gebiet des Vertrags- und Werkleistungsrechts.

Auch wenn die Telefonische Rechtsauskunft unseres Verbandes nichts mit einer Rechtsbesorgung zu tun hat, so ist sie doch ein erster Schritt, um sich an ein fremdes, vielleicht unangenehmes Thema heranzutasten. Der Rat eines Rechtsanwaltes gibt eine gewisse Sicherheit und Orientierungshilfe. Die dafür fällige Vermittlungsgebühr von 5 Euro ist gut investiert. 

Maja Ehrlich, Ulrike Hoffmann

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