Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Heizen wie die alten Römer

Die BEKA Heiz- und Kühlmatten GmbH macht gutes Klima in der Wohnung

Die alten Römer haben es schon gewußt, wie man mit wenig Energieaufwand behagliche Wärme erzeugt. Das Prinzip ist verblüffend einfach: Nutze die Strahlungswärme, die von Fußböden, Decken oder Wänden kommt. Durch Reflexion wird die Wärme gleichmäßig in den Räumen verteilt, so daß eine natürliche Wärme entsteht. Im Gegensatz zur klassischen Lufterwärmung durch eine Konvektionsheizung entsteht bei der Direkterwärmung eine gleichmäßige Wärmeverteilung.

Und wie funktioniert das mehr als 2000 Jahre später? Die BEKA Heiz- und Kühlmatten GmbH hat dafür eine innovative Lösung entwickelt. Eine neue Generation von Kapillarrohrsystemen, die sich unter dem Putz verstecken läßt, erzeugt behagliche Wärme. Der Clou ist: Die filigranen Rohrmatten werden mit Wasser durchströmt, das nur 30 Grad Celsius warm ist. Dies reicht aus, um Raumtemperaturen von 21 Grad Celsius zu erzeugen, die aber deutlich wärmer empfunden werden, da es ja von der Wand oder von der Decke her „strahlt“.

Zum ersten Mal kamen Vertreter des VDGN aus der Fachgruppe Bau- und Energieberatung im Rahmen einer Fachexkursion zur Spreemühle Fürstenwalde damit in Be-rührung. In dem liebevoll restaurierten und energetisch modernisierten Industriedenkmal wurde uns anschaulich gezeigt, wie effizient und behaglich Kapillarrohrmatten in Decken und Wänden im Sommer für Kühlung und im Winter für Heizung sorgen. Und das geschieht unter Beachtung des Denkmalschutzes, der eine Außenwanddämmung verbietet.

Stichwort Kühlen: Ja, in der Hitze des Sommers ist die Kühlung mit Kapillarrohrmatten, die dann von 18 Grad Celsius kaltem Wasser durchströmt werden, eine wahre Wohltat. Versuchen Sie das einmal mit Ihrer herkömmlichen Heizung zu Hause. Eine Heizung, die wärmen und kühlen kann, macht auch eine extra Klimaanlage überflüssig.

Albrecht Bauke ist Geschäftsführer der BEKA mit Sitz in Berlin-Pankow und von Beginn an dabei. „Vor 15 Jahren mußten wir noch erklären, was eine Kühldecke ist. Heute hingegen wird das Funktionsprinzip weitgehend verstanden und die Kapillarrohrtechnik als bestes Kühldeckensystem findet man auf allen Kontinenten der Erde.“, sagte er anläßlich eines Interviews zum 15jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr. Was war das bisherige Highlight bei der BEKA? „Ganz klar das Olympische Dorf von Vancouver. Dort wurden 60.000 m2 Kapillarohrmatten verlegt.“ Neben prägnanten Berliner Gebäuden, wie dem Berliner Abgeordnetenhaus, den Allianz Treptowers, der Oberbaumcity gehören zu den weltweiten Referenzen die Twin Towers in Wien, das Parkview in Peking und Wohnanlagen in San Francisco. Wer die lange Referenzliste liest, gewinnt fast den Eindruck, daß diese Art von Klimatechnik in anderen Regionen der Welt bekannter ist als in Deutschland.

Dieses Unternehmen ist seit kurzem Mitglied im Unternehmenspool und möchte sein Know How im Bereich der Energieeinsparung unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen.

Das Prinzip Raumtemperierung ist neu, und es ist erklärungsbedürftig – eine Herausforderung für unsere Bau- und Energieberater? Auf jeden Fall sollte es ein Anstoß sein, sich mit Fakten und Argumenten auszutauschen und vielleicht auch erste Referenzen zu schaffen.

Was macht denn diese natürliche Raumklimatisierung tatsächlich aus? Keine Heizkörper, keine Zugluft, kein Geräusch und kein Staub stören.

Sie heizt im Winter und kühlt im Sommer und spart dabei 30 bis 80 Prozent Energie.

Herzlich willkommen im Unternehmenspool! Wir wünschen dem 24köpfigen Team von der BEKA viel Erfolg.

Dr. Martyna Voß

 

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