Verband Deutscher Grundstücksnutzer

VDGN ruft auf:

Seen im Osten nicht privatisieren!


Schreiben Sie an den Petitionsausschuß des Bundestages!


Trotz massiver Proteste ist die schwarz-gelbe Regierungskoalition bisher nicht davon abgerückt, im Bundeseigentum befindliche Seen im Osten Deutschlands per Verkauf zu privatisieren. Die Forderung der SPD-Fraktion, die bundeseigenen Seen unentgeltlich in das Eigentum der Bundesländer zu übertragen, wurde am 17. Dezember 2009 im Bundestag von der Regierungsmehrheit abgelehnt. Der VDGN teilt die Forderung nach einem Stop der Seenprivatisierung seit langem, weil ansonsten die Gefahr besteht, daß die Seen nicht mehr für die Allgemeinheit zugänglich sind.

Der VDGN ruft jetzt die Angehörigen aller seiner Mitgliedsvereine dringlich auf, die Forderung nach einem Ende der Privatisierung von Seengewässern mit individuellen Petitionen an den Deutschen Bundestag zu unterstützen. Schreiben Sie an den Petitionausschuß des Bundestages und machen Sie Ihren Willen deutlich! Der Zugang zu den Seen und deren Nutzung muß für alle Bevölkerungsschichten möglich sein! Der Reichtum der Natur muß auch für zukünftige Generationen als Allgemeingut erhalten bleiben!

Bitte beachten Sie: Die Zahl eingehender Petitionsschreiben wird nur nach eingehenden Einzelbriefen erfaßt. Das heißt: Von mehreren Personen unterzeichnete Schreiben werden nur als eine Petition erfaßt. Deshalb sollten Sie Ihre individuelle Meinung schildern und Verwandte und Bekannte ebenfalls zu einer individuellen Meinungsäußerung auffordern. Jedes Schreiben muß Name und Anschrift des Absenders enthalten und handschriftlich unterschrieben sein.

Bereits in der Überschriftzeile, sollte das Anliegen – Stop der Seenprivatisierung – erwähnt werden. Deren Ablehnung sollte in sachlicher Form dargelegt und mit eigenen Erfahrungen zu negativen Auswirkungen – fehlender Uferzugang bei Spaziergängen, Erhebung von Kosten für Stege, eingeschränkte Möglichkeiten für das Angeln und die Bootsnutzung bei privatisierten Seen, Nachteile für das Fischereiwesen und die Seenunterhaltung – begründet werden. Verteilen Sie Kopien dieses Aufrufs weiter an andere mögliche Untersützer unseres Anliegens!

Die Adresse für die Petitionen lautet: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.

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