Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Kulturnotizen

Ausstellung und Theater


Figürliche Kunst

Ein Geheimtip für Freunde der bildenden Kunst ist die Plastikgalerie im mecklenburgischen Neustrelitz. Sie hat sich der figürlichen Kunst verschrieben und zeigt abseits vom inhaltsentleerten Kunstbetrieb der Metropolen in der Neustrelitzer Schloßkirche die allerschönsten Sachen. So waren allein im letzten Jahr in Neustrelitz Skulpturen von Fritz Cremer, Auguste Rodin, Ernst Barlach, Georg Kolbe, Wilhelm Lehmbruck, Gerhard Marcks, Alberto Giacometti, Gustav Seitz, Alfred Hrdlicka, Werner Stötzer und Robert Metzkes zu sehen. Jedes Jahr gibt es drei Ausstellungen. In diesem Jahr werden gezeigt Arbeiten von Sabina Grzimek (25. April bis 11. Juni), von Georg Kolbe ( 14. Juni bis 9. August) und eine Schau „Junge Bildhauerkunst in Deutschland“ (23. August bis 4. Oktober). Die Galerie ist dienstags bis sonntags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Hacks und Offenbach

Wer auf dem Theater tatsächlich Stücke sehen will, hat an den berühmten deutschen Bühnen heute eher Pech. Schon eher fündig wird man da in der vermeintlichen Provinz – zum Beispiel bei der Landesbühne Sachsen-Anhalt in Eisleben. Die hat Jaques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ in der Bearbeitung von Peter Hacks auf die Bretter gebracht. Es handelt sich um jene Fassung, mit der Hacks die Operette auch für Schauspieler singbar gemacht hat. Die nächsten Aufführungen finden am 30. April und 16. Mai statt.
Aber auch die Klassikerstadt Weimar gibt dem von den Berliner Bühnen Verbannten die Ehre. Dort zeigt das Theater im Gewölbe Hacks´ Einpersonenstück „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn Goethe“. Nächste Aufführungen: 7. Mai, 15. Mai, 30. Mai, 5. Juni.

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