Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Ex-BSR-Manager endgültig bestraft

Haftstrafe auf Bewährung für Guski

Abgeschlossen ist jetzt das Strafverfahren gegen den ehemaligen Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) Arnold Guski. Er wurde vom Berliner Landgericht wegen Betrugs zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Zudem muß Guski 4.800 Euro an einen gemeinnützigen Verein zahlen.

Unter Federführung Guskis hatte die BSR von 1999 bis 2004 durch falsch berechnete Tarife für die Straßenreinigung von rund 170.000 Berlinern 26 Millionen Euro zu viel kassiert. Nach Bekanntwerden des Skandals stellte der VDGN im Januar 2004 gegen Guski Strafanzeige. Das Berliner Landgericht verurteilte ihn dann im März 2008 zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. In einem Revisionsverfahren im Juli 2009 bestätigte der Bundesgerichtshof den Schuldspruch, hob aber das Strafmaß auf, so daß eine neue Verhandlung vor dem Berliner Landgericht stattfinden mußte. An die BSR hat Guski 450.000 Euro Schadensersatz gezahlt, wobei die ursprüngliche Schadensersatzforderung der BSR 3,5 Millionen Euro betrug.

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