Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Für den VDGN in Rostock aktiv

Das Steuerrecht ist ein Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ron Westenberger

Seit wann sind Sie als Anwalt in Mecklenburg-Vorpommern tätig? Auf welchen Gebieten betreuen Sie Ihre Mandanten?Nach Abschluß der juristischen Ausbildung kam ich 1999 in mein Heimatbundesland zurück und begann die berufliche Tätigkeit als Anwalt. Seit 2002 bin ich im eigenen Büro in Rostock selbständig tätig. Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist seitdem das Steuerrecht, bedingt durch die erfolgreiche Bürogemeinschaft mit einem Steuerberater. Hier besteht die Beziehung zum Verwaltungsrecht. Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit sind das Arzthaftungsrecht, das Arbeitsrecht, das Miet- und Verkehrsrecht.

Seit einiger Zeit beraten Sie auch VDGN-Mitglieder in Grundstücksfragen und sind für unsere telefonische Rechtsauskunft tätig. Was sind die Gründe für Ihr Engagement beim VDGN?
Der Verband Deutscher Grundstücksnutzer fiel mir bei Recherchen zu einem Fall im Jahr 2004 auf. Es ging um die Rückübertragung von enteignetem Bodenreformland auf der Insel Rügen. Ich war erstaunt über die Tatkraft und Einsatzbereitschaft des Vorstandes und der Mitglieder. Das Verbandsjournal gab mir einen Einblick in die Arbeit des VDGN.

Gleichzeitig stellte ich fest, daß der VDGN auch dem Norden des Landes und seinen Einwohnern Vorteile bringen würde. An der Verbreitung dieser Vorteile wollte ich mithelfen, daher wurde ich Mitglied.

Mit welchen Fragen wenden sich VDGN-Mitglieder in der telefonischen Rechtsauskunft an Sie?
Anfragen zu Grundstücksübertragungen in Form von Schenkungen nehmen zu. Die steuerliche Sicht wird nicht beachtet. Mitglieder sind der Auffassung, derartige Schenkungen seien ohne jegliche steuerliche Folge durchführbar. Das böse Erwachen stellt sich mit Zugang des Steuerbescheides ein (siehe Beitrag S. 31!). Leider wandten sich auch Ratsuchende mit Fällen an mich, die rechtlich betrachtet bereits „in den Brunnen“ gefallen waren. Es gab rechtskräftige Bescheide oder Urteile gegenüber Mitgliedern, aus denen die Zwangsvollstreckung in deren Grundstücke erfolgte. Auf bestehenden Rechtsschutz war hinzuweisen, gleichzeitig auf die Möglichkeit, im Wiederholungsfall rechtzeitig zum Telefonhörer zu greifen.

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