Verband Deutscher Grundstücksnutzer

Neu beim VDGN: Telefonische Rechtsauskunft vom Rechtsanwalt

Ab 1. November: Rechtsberatung für unsere Mitglieder zu praktisch allen Rechtsgebieten


Das Leben hält leider unangenehme Überraschungen in reicher Fülle parat. Sehr schnell kann jeder in eine rechtliche Auseinandersetzung hineingeraten, die kurz zuvor nicht einmal zu erahnen war. Stellen Sie sich nur einmal folgende Situationen vor:

Sie fahren mit Ihrem Auto von der Arbeitsstelle nach Hause. Sie brauchen aber noch etwas Wurst zum Abendbrot, halten deshalb an und wollen schnell in der Fleischerei Ihres Vertrauens einkaufen. Beim Aussteigen aus dem Auto stolpern Sie und ziehen sich eine Verletzung zu. Handelt es sich bei diesem Vorfall auf Ihrem Heimweg um einen Arbeitsunfall, für den die zuständige Berufsgenossenschaft aufzukommen hat?

Sie haben sich ein Knie verdreht und suchen deshalb einen niedergelassenen Chirurgen auf. Der teilt Ihnen mit, daß erst einmal eine Punktion des Knies nötig ist und nimmt diese nach Ihrer Einwilligung auch vor. Am Folgetag haben Sie starke Schmerzen im Knie, das zudem immer dicker wird. Sie begeben sich in ein Krankenhaus, wo Sie auch behandelt werden. Doch die Kunst der dortigen Ärzte kann eines nicht verhindern: Das Knie bleibt steif. Ursache dafür ist eine Infektion bei der Punktion gewesen. Über das Infektionsrisiko hatte der Chirurg Sie nicht aufgeklärt. Können Sie jetzt von ihm Schadensersatz fordern?

Sie sind in den Urlaub gefahren, auf den sie sich lange freuten. Das Hotelzimmer läßt sich gut an. Doch leider fällt dort der schöne große Spiegel von der Wand, weil nämlich die Aufhängung schadhaft war. Sie treten in eine der Spiegelscherben und verletzen sich den Fuß so schwer, daß Sie den Rest des Urlaubs im Hotelzimmer verbringen müssen. Könne Sie in diesem Fall vom Reiseveranstalter Schmerzensgeld und Schadensersatz verlangen?

Sie machen sich Sorgen um Ihren Arbeitsplatz. Ihr Kind war krank geworden. Es hatte hohes Fieber und der Arzt diagnostizierte, daß dies ein paar Tage so bleiben würde. Sie riefen bei Ihrem Arbeitgeber an und informierten ihn, daß Sie nicht zur Arbeit kommen könnten. Der aber verlangte Ihr unverzügliches Erscheinen. Sie aber entschieden sich für das Wohl des Kindes und blieben der Arbeit fern. Deswegen haben Sie nun eine Abmahnung bekommen. Können Sie sich dagegen wehren?

Sie haben sich über eine lange Zeit zusammen mit Ihrem Ehepartner um Ihren Schwiegervater gekümmert. Doch nun geht es nicht mehr. Der alte Herr ist so hinfällig, daß ein Platz für ihn einem Pflegeheim gesucht werden mußte. Doch die Pflegekosten übersteigen in der Summe die Mittel aus der Pflegeversicherung, der Rente und dem so gut wie nicht vorhandenen Vermögen Ihres Schwiegervaters. Das Sozialamt verlangt nun von Ihnen, daß Sie einen Teil der Pflegekosten übernehmen, weil Sie bestimmte Rücklagen auf einem Sparkonto haben. Daß Sie allein zeichnungsberechtigt für dieses Konto sind, interessiert das Sozialamt nicht. Das seien Gelder, so argumentiert es, die beiden Ehepartnern gehören. Wird sich das Sozialamt durchsetzen?

Dies sind nur einige Fälle, die so oder so ähnlich bereits vor Gerichten verhandelt wurden. Die Fülle der Möglichkeiten aber ist unerschöpflich. In jedem Fall ist guter Rat, wie man sich denn verhalten sollte, im sprichwörtlichen Sinne teuer.

Guter Rat ist dann sehr oft im wahrsten Sinne des Sprichwortes teuer. Doch für Mitglieder des VMEG, des VDWE und aller anderen Vereine, die der VDGN-Gruppenrechtsschutzversicherung angehören, gilt das bald nicht mehr. Ab 1. November deckt diese Rechtsschutzversicherung nämlich auch die Möglichkeit ab, Rechtsauskünfte von einem Rechtsanwalt per Telefon einzuholen. So erhält man einen ersten sicheren juristischen Rat. Ganz gleich ob es sich um eine Angelegenheit im Arbeits-, Sozial- oder Mietrecht handelt, ob es um das Verkehrs-, das Familien- oder Erbrecht geht, ob verwaltungsrechtliche Auskünfte gefragt sind, die beispielsweise den Schulbesuch der Kinder betreffen, oder ob zivilrechtliche Ansprüche, zum Beispiel auf Schadenersatz, geprüft werden sollen – diese anwaltliche Rechtsauskunft per Telefon deckt praktisch alle Rechtsgebiete ab, die im Alltag von Bedeutung sind. Es geht also keineswegs nur um Grundstücksfragen.

Was müssen Sie tun?

Die Sache ist ganz einfach: Sie melden sich telefonisch in der VDGN-Rechtsschutzstelle und tragen Ihren Fall kurz vor. Die Rechtsschutz prüft Ihre Berechtigung, als Mitglied diesen Service zu nutzen, und vermittelt Ihnen einen kompetenten Anwalt für das jeweilige Rechtsgebiet. Pro Rechtsauskunft erhebt der VDGN lediglich ein Unkostenbeitrag von 5 Euro, während eine Rechtsberatung beim Anwalt sonst kaum unter 75 Euro zu haben ist. Ein weiterer erheblicher Vorteil also für alle Mitglieder von Vereinen, die der VDGN-Rechtsschutzversicherung angehören.

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