Verband Deutscher Grundstücksnutzer

08.04.2011

Warum halten BBI-Eigner an Nachtflügen fest?

BBI Berlin-Schönefeld: Begründungen für Flüge in Nachtrandzeiten sind zusammengebrochen

Der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) fordert Aufklärung, warum von den Vertretern der Eigentümer des künftigen Großflughafens BBI Schönefeld behauptet worden ist, Flüge in den Nachtrandzeiten seien eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Dazu VDGN-Präsident Peter Ohm:

„Auf der BBI-Anhörung im Brandenburger Landtag hat Dieter Faulenbach da Costa von der Firma fdc Airport vorgerechnet, daß ein Nachtflugbetrieb wirtschaftlich defizitär ist und aus Gewinnen des Tagflugbetriebs subventioniert werden muß. Und auch für die Frage, ob BBI ein Luftdrehkreuz sein könne, seien die Nachtflüge ohne Belang. Da soll uns Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit doch mal erklären, warum er betriebswirtschaftliche Gründe für die Ablehnung eines strikten Nachtflugverbots zwischen 22 und 6 Uhr ins Feld führt.

Schluß jetzt mit der Irreführung der Öffentlichkeit! Der VDGN fordert von sämtlichen im Landtag von Brandenburg und im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien, daß sie ihre politische Fürsorgesorgepflicht für die Menschen der Region aktiv wahrnehmen und die Forderung nach einem strikten Nachtflugverbot für Berlin-Schönefeld unterstützen.“

Beachten Sie auch: Erklärung des VDGN zur BBI-Anhörung im Potsdamer Landtag am 7. April 2011