Verband Deutscher Grundstücksnutzer

19.11.2015

Jetzt gibt es Geld für Einbruchschutz

Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ wurde erweitert

Endlich ist es soweit: Die seit Mai versprochenen Zuschüsse für den Einbruchschutz können ab sofort beantragt werden! Darüber informierten das Bundesbauministerium und die KfW am 19. November. Der VDGN hatte seine Mitglieder schon vor Monaten über die geplante Förderung unterrichtet, erhielt seither ungezählte Anrufe interessierter Hausbesitzer und Mieter.

Gefördert werden z. B. der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, der Einbau und die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie die Nachrüstung von Fenstern. Dazu wurde das KfW-Förderprogramm  „Altersgerecht umbauen“ entsprechend erweitert. Das Bundesbauministerium stellt dafür von 2015 bis 2017 jährlich 10 Millionen Euro zur Verfügung.

Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält nun je nach Höhe der Investitionskosten mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro als Zuschuss. Die Hürde der geforderten Mindestinvestition wurde deutlich gesenkt, ist aber immer noch beachtlich: Mindestens 2.000 Euro müssen in den Einbruchschutz investiert werden, um einen Zuschuss zu erhalten; früher waren es 3.750 Euro. Generell beteiligt sich der Staat mit Zuschüssen in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Bei der KfW muß das Geld vor Beginn der Arbeiten beantragt werden (weitere Informationen unter: www.kfw.de/einbruchschutz)

Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch mit dem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann einen Zuschuss je nach Höhe der Investitionskosten von insgesamt mindestens 200 Euro bis max. 5.000 Euro beantragen, heißt es in der Pressemitteilung von Bundesbauministerium und KfW weiter. Gefördert wird der Abbau von Barrieren, z.B. Einbau einer bodengleichen Dusche, Verbreiterung von Türen, Grundrissänderungen oder schwellenlose Hauseingangs- und Wohnungstüren. Für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ steigt der Zuschuss sogar auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten; maximal 6.250 Euro können beantragt werden. Gefördert werden können sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen, die von einem Fachunternehmen ausgeführt werden müssen.

KfW-Steckbrief: Altersgerecht Wohnen und Einbruchschutz