Verband Deutscher Grundstücksnutzer

11.03.2014

Flughafen Schönefeld hängt beim Lärmschutz weiter zurück

VDGN fordert zügige Umsetzung der nötigen Schallschutzmaßnahmen

Zu Ãußerungen des Chefs der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg, Hartmut Mehdorn, am neuen Flughafen Schönefeld gebe es bereits Lärmschutzmaßnahmen, "die es in diesem Ausmaß und dieser Qualität nirgendwo auf der Welt gibt", erklärt der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Peter Ohm:

Für die Betroffenen des Flughafens BER sind bisher so gut wie keine Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt worden. Das liegt daran, daß sich die Flughafengesellschaft auch unter der Führung von Hartmut Mehdorn bis zuletzt geweigert hat, die Festelegungen des Planfeststellungs-beschlusses zum Lärmschutz umzusetzen. Erst das Bundesverwaltungsgericht hat hier das endgültige Stopzeichen gesetzt. Statt den Mund so voll zu nehmen, sollte Mehdorn dafür sorgen, nun zügig das gültige Recht beim Schallschutz umzusetzen. Ansonsten werden die Mängel beim Schallschutz eine weitere Verzögerung bei der Flughafeneröffnung bewirken. Der VDGN jedenfalls wird der Flughafengesellschaft genau auf die Finger sehen. Geltendes Recht ist: Der Flughafen darf erst eröffnet werden, wenn der Lärmschutz für alle Betroffenen gegeben ist.