Verband Deutscher Grundstücksnutzer

11.02.2015

Berlin muß in den Straßenbau investieren

VDGN fordert für Instandhaltung Mittel aus dem Sonderprogramm für Investitionen

Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen hat angekündigt, das Geld aus dem neuen Sonderprogramm des Senats für Investitionen solle „schnell zu spürbaren Verbesserungen in der Infrastruktur“ führen. Dazu erklärt der Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN), Peter Ohm:

Verbesserungen in der Infrastruktur sind grundsätzlich zu begrüßen. Doch bei der angekündigten Aufteilung der Mittel sehen wir ein großes Manko. Wo bleibt das Geld, um den Zustand des Berliner Straßennetzes zu verbessern? Berlins Straßen sind zu einem großen Teil in einem erbarmungswürdigen Zustand. Das betrifft insbesondere auch die Straßen in den Siedlungsgebieten am Rande der Stadt. Die Verantwortlichen retten sich zum Teil, indem sie an kaputten Straßen Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen aufstellen. Das kann doch keine Lösung sein. Der Senat sollte handeln  und schnell ein Programm für die Instandhaltung und Sanierung von Straßen auflegen. Gerade in den Siedlungsgebieten lassen sich da kostengünstige Lösungen finden, um möglichst viele Kilometer des Straßennetzes aufzuarbeiten.